US-Erzeugerpreise steigen im November stärker als erwartet


WASHINGTON (Dow Jones)--Der Preisdruck auf Produzentenebene hat in den USA im November zugenommen. Nach Mitteilung des Arbeitsministeriums stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent und lagen um 9,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das war die höchste Jahresteuerung seit Beginn der Datenreihe 2010. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem monatlichen Anstieg um nur 0,5 Prozent gerechnet. Ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie erhöhten sich die Erzeugerpreise verglichen mit dem Vormonat um 0,7 Prozent. Ökonomen hatten einen Anstieg von nur 0,4 Prozent prognostiziert. Auf Jahressicht stiegen die Kernerzeugerpreise um 6,9 Prozent.

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Die Nahrungsmittelerzeugerpreise stiegen um 1,2 Prozent, die Preise für Energie legten um 2,6 Prozent zu.

Die Erzeugerpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/hab/kla

(END) Dow Jones Newswires

December 14, 2021 08:41 ET (13:41 GMT)

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