USA: Immobilienpreise ziehen weiter an - Case-Shiller


NEW YORK (dpa-AFX) - Der Anstieg der US-Hauspreise hat sich im März von bereits hohem Niveau aus weiter beschleunigt. In den 20 großen Metropolregionen des Landes stiegen die Preise zum Vorjahresmonat um 13,3 Prozent, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 12,6 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte die Rate 12,0 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stiegen die Hauspreise im März um 1,6 Prozent.

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Die Hauspreise seien erneut stark gestiegen, sagte Craig Lazzara von S&P, das den Indikator verantwortet. Der Preisindikator, der die Gesamtentwicklung in den USA beschreibt, sei mit 13,2 Prozent so stark gestiegen wie seit Ende 2005 nicht mehr. Es zeige sich, dass Hauskäufer zunehmend von städtischen Gebieten in Vorstadtgebiete zögen, was auch dort die Preise treibt.

Der US-Häusermarkt leidet nicht unter der Corona-Krise, im Gegenteil: Die extrem niedrigen Zinsen, eine sicherheitsbedingte Nachfrage nach Immobilien und der steigende Bedarf an Wohnraum treiben die Preise. Immer mehr Menschen zieht es aus den Metropolen in die Vorstadt- und Peripheriegebiete, da in der Corona-Krise mehr von daheim aus gearbeitet wird./bgf/jsl/fba

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