Verbraucherzentralen für Kaufanreize für günstige E-Autos


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BERLIN (dpa-AFX) - Die Verbraucherzentralen fordern eine stärkere Ausrichtung der staatlichen Kaufanreize für Elektroautos auf günstigere Wagen. Die Chefin des Bundesverbands, Ramona Pop, sagte der Deutschen Presse-Agentur, damit E-Mobilität für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen erschwinglich werde, sollte die Förderung an den Fahrzeugpreis gekoppelt werden. "Das würde günstigere und effizientere Modelle stärken und langfristig für mehr bezahlbare E-Autos auf dem Gebrauchtwagenmarkt sorgen", sagte sie. Ein Zuschuss sollte laut Verband nur bis zu einem bestimmten Listenpreis gezahlt werden.

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Pop kritisierte mit Blick auf die bestehende Regelung, mit Einkommensgrenzen von bis zu 90.000 Euro würden auch Haushalte gefördert, die für den Kauf eines E-Autos nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.

Schon mehr als 100.000 Anträge

Ein im Mai gestartetes Programm der Bundesregierung fördert Kauf und Leasing von E-Autos und bestimmter Plug-in-Hybride. Voraussetzung ist eine Neuzulassung seit 1. Januar 2026. Die Höhe des Zuschusses hängt von Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße ab und kann bis zu 6.000 Euro ausmachen. Die Grenze für Förderungen liegt bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von 80.000 Euro, bei größeren Familien bei 90.000 Euro. Anfang August waren schon mehr als 100.000 Anträge eingegangen.

Die Verbraucherzentralen mahnen auch bessere Bedingungen fürs Laden von E-Autos an. "Der Ladesäulenausbau schreitet zwar stetig voran, es ist aber noch deutlich Luft nach oben", sagte Pop. Besonders Mieterinnen und Mieter in Mehrfamilienhäusern ohne eigene E-Ladestation seien auf eine gut ausgebaute öffentliche Infrastruktur angewiesen. Außerdem brauche es mehr Transparenz.

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Verschiedene Preise an Ladesäulen

"An einer Ladesäule gibt es viele verschiedene Preise. Welche gelten, ist aber nur schwer herauszufinden. Das macht das Laden unnötig kompliziert", sagte Pop. "Alle Ad-hoc-Ladepreise müssen endlich über eine App abrufbar sein." Ladestromverträge müssten sich einfacher und besser vergleichen lassen.

Laut einer Umfrage im Auftrag des Verbands sind Anschaffungskosten und Lademöglichkeiten wichtige Aspekte bei Kaufentscheidungen. Dass neue E-Autos günstiger werden, nannten 66 Prozent der Befragten und dass die Reichweite größer werde 65 Prozent. Mehr öffentliche Ladepunkte und ein einfacheres öffentliches Laden nannten jeweils 63 Prozent.

Befragt wurden vom Institut Forsa vom 3. bis 5. August 1.009 Menschen ab 18 Jahren. Basis für die Antworten waren den Angaben zufolge 815 Menschen, die laut einer vorgeschalteten Frage zumindest gelegentlich Auto fahren./sam/DP/mis

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29.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Deutsche Bank AG
23.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG

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