Vossloh: Chance für antizyklischen Einstieg
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Vossloh musste kürzlich die Ziele für 2026 etwas absenken, die Aktie ist daraufhin weiter gefallen. Wir erläutern, was das für die weiteren Perspektiven heißt.
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Die Hoffnung auf deutliche anziehende Investitionen in die Bahninfrastruktur als Teil der Investitionsoffensive in Deutschland war einer der Treiber, der die Aktie von Vossloh im letzten Jahr auf den höchsten Stand seit fast 15 Jahren getrieben hat. Inzwischen kehrt aber Ernüchterung ein.
Prognose etwas reduziert
Denn es geht nicht so schnell wie erhofft. So verschieben sich Lieferungen für Neubauprojekte zum Teil in das Jahr 2027, zudem sind Abrufe aus Bestandsverträgen zum Teil niedriger als erwartet. Das Unternehmen hat daher kürzlich die Jahresprognose etwas zurückgenommen und erwartet nun nur noch ein Umsatzwachstum von 1,34 Mrd. Euro auf 1,51 bis 1,61 Mrd. Euro, statt zuvor 1,56 bis 1,66 Mrd. Euro. Die EBIT-Ziel-Range sinkt auf 100 bis 110 Mio. Euro – nach 111,9 Mio. Euro im Vorjahr und einer vorherigen Guidance von 118,5 bis 131 Mio. Euro.
Ein bearishes Signal
Die Prognoseanpassung hat die Aktie weiter belastet, die daraufhin auf ein frisches Jahrestief gefallen ist. Das Konsolidierungsdreieck, das zwischen November 2025 und Mai 2026 ausgebildet wurde, wurde damit endgültig nach unten verlassen - ein bearishes Signal, welches das Risiko weiterer Kursverluste birgt.
2027 könnte wieder besser werden
Für mutige Anleger bietet die Abwärtsrutsche aber die Option, in mehreren Tranchen an schwachen Tagen eine Position aufzubauen. Denn in Richtung 2027 könnte es bei Vossloh wieder besser werden. Das Management verweist auf die weiterhin positiven Marktperspektiven, die auch bereits in einem deutlichen Anstieg beim Auftragseingang, um 33 Prozent im ersten Halbjahr auf 828,5 Mio. Euro, zum Ausdruck kommt.
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Erstellung am 15.07.26 um 11:36 Uhr.
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