VW-Chef beziffert Jobabbau auf bis zu 50.000 Stellen
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DOW JONES--Volkswagen-Chef Oliver Blume hat in einem Interview den möglichen Jobabbau mit bis zu 50.000 Stellen weltweit beziffert. Die Gemeinkosten von VW seien im Vergleich zu anderen Unternehmen rund 20 Prozent höher, so Blume in einem intern veröffentlichten Interview, in das Dow Jones Einblick hatte. "Da die Hälfte der Gemeinkosten aus den Personalkosten resultiert, würde eine theoretische Ableitung ohne Veränderung der Arbeitskosten rund 50.000 Stellen weltweit ergeben", so der CEO.
Aktuell prüfe der Konzern bei allen Marken, Gesellschaften und Regionen, wieviel Anpassungen tatsächlich nötig und möglich seien. Entscheidungen der Gremien zu den Sparmaßnahmen gebe es derzeit noch nicht. "Sobald Entscheidungen getroffen werden, informieren wir transparent und umfassend", ergänzte Blume.
VW hatte bereits 2024 angekündigt, bei VW, Audi, Porsche und der Automobilsoftware-Sparte Cariad bis 2030 etwa 50.000 Stellen in Deutschland zu streichen, vor allem über Altersteilzeit-Regelungen. "Wir haben bereits 37.000 unterschriebene Verträge und bis Ende des Jahres werden rund 27.000 Kolleginnen und Kolleginnen aus dem Unternehmen ausgeschieden sein", so der Manager. Im nächsten Schritt gehe es darum, die Gemeinkosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/kla/sha
(END) Dow Jones Newswires
July 13, 2026 06:11 ET (10:11 GMT)
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