Wacker Chemie: Krisenprofiteur

20.04.26 11:21 Uhr

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Wacker Chemie erhöht die Umsatzprognose für 2026. Hintergrund sind steigende Preise bei Chemikalien durch den Konflikt in Nahost.

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Das Chemieunternehmen Wacker Chemie hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 1,41 Mrd. Euro eingefahren. Beim EBITDA wurden 173 Mio. Euro erzielt, was über den durchschnittlichen Analystenschätzungen von 146 Mio. Euro für Q1 liegt. Hintergrund hierfür waren vorgezogene Kundenbestellung. Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten durch die Krise am Golf wird das EBITDA-Ziel aber unverändert bei 550 bis 700 Mio. Euro belassen. Der Umsatz jedoch soll nun im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen (zuvor: niedriger einstelliger Prozentbereich). Ursächlich hierfür ist die Weitergabe gestiegener Rohstoff- und Energiepreise an Kunden. Die Aktie wurde zuletzt von der Spekulation getrieben, dass sich der Krieg am Golf positiv auf die Geschäftszahlen von Wacker auswirken kann. Mit den vorläufigen Zahlen zum Q1 liefert das Unternehmen nun die Fakten. Bei aller Euphorie sollte jedoch auch in Betracht gezogen werden, dass die Konjunktur in Europa durch den Nahostkrieg spürbar leidet, was bei einer Beruhigung am Golf Preise und Nachfrage im Chemiesektor negativ beeinflussen könnte.

Die Meldung des Unternehmens finden sie hier: https://www.wacker.com/cms/de-de/investor-relations/ad-hoc-disclosures/detail-312128.html

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Erstellung am 20.04.26 um 10:26 Uhr.

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