Wechsel an der Spitze?

OpenAI-CEO nennt chinesisches KI-Modell DeepSeek R1 "beeindruckend" - betont aber OpenAIs Führungsanspruch


OpenAI-CEO nennt chinesisches KI-Modell DeepSeek R1 "beeindruckend" - betont aber OpenAIs Führungsanspruch

Der OpenAI-CEO findet lobende Worte für den chinesischen Konkurrenten DeepSeek. Dennoch bleibe OpenAI weiterhin an der Spitze.

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• OpenAI-CEO lobt DeepSeek R1
• DeepSeek erregt globales Aufsehen
• KI-Wettlauf hält an

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Der CEO von OpenAI, Sam Altman, hat sich im Rahmen eines Beitrags auf X positiv über das neu veröffentlichte chinesische KI-Modell DeepSeek R1 geäußert. Dabei betonte er, dass er dennoch der Meinung sei, dass OpenAI "viel bessere Modelle" liefern werde.

DeepSeek R1 beeindruckt - aber OpenAI will mehr

Via X erklärt Altman, dass das chinesische KI-Modell insbesondere in Bezug auf Kosten und Effizienz neue Maßstäbe setzen würde: "DeepSeeks R1 ist ein beeindruckendes Modell, insbesondere im Hinblick auf das, was sie für den Preis liefern können".

Seit der Veröffentlichung von DeepSeek vergangene Woche wird heiß über die mögliche globale Führungsrolle der chinesischen KI-Anwendung diskutiert. Da das Modell mit älterer Hardware entwickelt wurde, operiert es folglich mit geringeren Betriebskosten. Für westliche KI-Systeme wie ChatGPT dürfte das höheren Konkurrenzdruck bedeuten. Denn: Die Frage, ob die USA nun verstärkt in Hochleistungs-KI-Chips und Rechenzentren investieren müssen, um ihre technologische Spitzenstellung zu behaupten, dürfte zunächst offen bleiben.

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Rechenleistung ist das A und O?

Trotz der Anerkennung für DeepSeek R1 unterstrich Altman, dass OpenAI weiterhin an seiner Forschungsstrategie festhalte. So sei insbesondere der Zugang zu mehr Rechenleistung laut ihm entscheidend für den künftigen Erfolg der KI-Entwicklung: "Wir freuen uns darauf, unseren Forschungsplan weiter umzusetzen und glauben, dass mehr Rechenleistung heute wichtiger ist als je zuvor, um unsere Mission erfolgreich zu erfüllen", erklärt er via X.

Die Veröffentlichung von DeepSeek R1 befeuerte zunächst Unsicherheiten darüber, ob und inwiefern die USA im Bereich KI langfristig an der Spitze stehen würden. Die Finanzmärkte reagierten entsprechend: Technologiewerte wie NVIDIA gerieten unter Druck. So verlor der Halbleiterhersteller an nur einem Tag fast 600 Milliarden US-Dollar an Marktwert.

Zuletzt kündigte OpenAI ein Joint Venture mit mehreren großen Tech-Firmen an. Dabei sollen rund 500 Milliarden US-Dollar in den Aufbau einer stärkeren KI-Infrastruktur für die USA investiert werden.
Der Wettlauf um leistungsfähige KI-Modelle dürfte also weiterhin nicht nur eine Frage der Algorithmen, sondern auch der Hardware-Ressourcen sein.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Poetra.RH / Shutterstock.com, jamesonwu1972 / Shutterstock.com

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