Weniger Unwetterschäden: R+V Versicherung mit Rekordergebnis


WIESBADEN (dpa-AFX) - Die R+V Versicherung hat im zurückliegenden Jahr unter anderem wegen geringerer Aufwendungen für Unwetterschäden ein Konzernergebnis in Rekordhöhe erzielt. Wie das Unternehmen in Wiesbaden mitteilte, kletterte der Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um rund 70 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Die gesamten Beitragseinnahmen der R+V erhöhten sich den Angaben zufolge im Vergleich zu 2024 um 8,7 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro. Nach Steuern blieb einer Sprecherin zufolge ein Gewinn von 1,455 Milliarden Euro hängen, nach 888 Millionen Euro im Vorjahr.

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Im Versicherungsgeschäft sei ein ungewöhnlich niedriges Schadenaufkommen verzeichnet worden, hieß es. Die Schadensleistungen in der Schaden- und Unfallversicherung gingen den Angaben zufolge 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent zurück - auf insgesamt 5,2 Milliarden Euro. Deutlich unter Vorjahreswert hätten die Aufwendungen für Elementarschäden gelegen, die etwa in der Folge von Extremwetter entstehen.

2025 war "Ausreißer nach unten"

Es habe so wenig Elementarschäden gegeben wie seit vielen Jahren nicht mehr, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Norbert Rollinger. Der langfristige Trend zeige klar eine steigende Zahl an Extremwetterereignissen und wachsende Schäden. 2025 sei in dieser Hinsicht ein Ausreißer nach unten gewesen - kein neuer Normalzustand./löb/DP/jha

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