WM 2026: Proteste, Demos und Blockaden zum Turnier-Start in Mexiko


MEXIKO-STADT (dpa-AFX) - Protestierende Lehrer und die Angehörigen von Vermissten haben zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft in verschiedenen Regionen Mexikos für ihre Anliegen demonstriert. In Mexiko-Stadt gingen radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform auf die Straße.

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Angehörige von Vermissten forderten bei einem Protestmarsch schnellere Ermittlungen und Gerechtigkeit für ihre Familienmitglieder. In Mexiko gelten rund 130.000 Menschen als vermisst, viele von ihnen dürften Opfer der organisierten Kriminalität geworden sein.

Im Bundesstaat Chiapas im Süden des Landes strandeten Dutzende Passagiere, weit protestierende Lehrer Teile des internationalen Flughafens nahe der Provinzhauptstadt Tuxtla Gutiérrez besetzten, wie der Fernsehsender Milenio TV berichtete. Im Bundesstaat Oaxaca übernahmen CNTE-Mitglieder die Kontrolle über Mautstationen und ein Logistikzentrum des staatlichen Erdölkonzerns Pemex.

Im Bundesstaat Guerrero demonstrierten die protestierenden Lehrer auf verschiedenen Landstraßen der Region und kündigten die Blockade von Banken in der Hauptstadt Chilpancingo an. In Tijuana im Norden des Landes blockierten Demonstranten die Zufahrt zum Grenzübergang Otay zu den USA./dde/DP/men

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