XETRA-SCHLUSS/Eskalation im Iran-Krieg drückt DAX unter 25.000 Punkte
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DOW JONES--Das Ende der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat den DAX am Mittwoch deutlich unter die Marke von 25.000 Punkten gedrückt. US-Präsident Donald Trump hatte den Waffenstillstand mit dem Iran als beendet bezeichnet. Dem waren erneute gegenseitige Angriffe vorausgegangen, offenbar ausgelöst durch iranische Angriffe auf Handelsschiffe. Daraufhin hatten die USA auch Sanktionen gegen iranische Ölverkäufe wieder eingesetzt. Trump warnte auch, die USA würden wahrscheinlich weitere Angriffe auf den Iran durchführen und erwägen, erneut eine Seeblockade gegen Teheran zu verhängen. Er vermied es jedoch, zu sagen, dass die USA den Krieg wieder aufnehmen würden, und erklärte, er würde die Gespräche fortsetzen lassen, sofern die Parteien dazu bereit seien.
Der DAX verlor 2,2 Prozent auf 24.897 Punkte, nachdem er im Tagestief schon bis auf 24.830 Punkte abgerutscht war. In Reaktion auf die aktuellen Entwicklungen ging es mit dem Ölpreis kräftig nach oben. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg um 8,0 Prozent auf 80,15 Dollar. Dies schürte wiederum Inflationsängste und damit verbunden Spekulationen um Zinserhöhungen.
Von der Aussicht auf wieder steigende Frachtraten profitierten die Aktien der Reederei Hapag-Lloyd, die um 1,0 Prozent zulegten. Dagegen verloren die Titel der Lufthansa 6,5 Prozent. Hier kamen noch negative Analysten-Kommentare hinzu. So hat Citi die Einstufung auf "Verkaufen" gesenkt. Auch Barclays hat sich zurückhaltend geäußert und die "Underweight"-Empfehlung bestätigt.
Verluste verzeichneten auch die Aktien von Mercedes-Benz (-4%), SAP (-4,1%), Heidelberg Materials (-4,8%) und die Papiere der Deutschen Bank (-5%).
Das Fed-Protokoll am Abend trat angesichts der aktuellen Entwicklungen in den Hintergrund. Marktteilnehmer erhoffen sich mehr Einblicke in die Denkweise des neuen US-Notenbankpräsidenten Kevin Warsh.
Commerzbank fielen um 2,3 Prozent. Unicredit hat im Zuge des Übernahmeangebots ihre Beteiligung an der Commerzbank signifikant ausgebaut, die italienische Bank bleibt allerdings unterhalb einer Mehrheitsbeteiligung. Rechnerisch kommt Unicredit bei der Commerzbank nach Ende der weiteren Annahmefrist auf 44,37 Prozent der Anteile. Inklusive der 3,22 Prozent an Kaufoptionen über Total Return Swaps, die in Aktien getauscht werden können, sind der Unicredit laut Mitteilung 47,59 Prozent an der Commerzbank zuzurechnen. Die Aktien von Unicredit büßten 2,9 Prozent ein.
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Index zuletzt* +/- % +/- % YTD
DAX 24.897 -2,2 1,5
DAX-Future 25.032 -2,3 3,8
XDAX 24.901 -2,5 1,3
MDAX 31.516 -3,4 3,0
TecDAX 3.746 -2,3 3,3
SDAX 17.932 -1,2 4,5
zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 125,10 -103,0
*gerundet
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/brb
(END) Dow Jones Newswires
July 08, 2026 11:55 ET (15:55 GMT)
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| 25.06.26 | SAP SE Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 19.06.26 | SAP SE Buy | UBS AG | |
| 19.06.26 | SAP SE Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) |
