Continental-Aktie in Grün: Reifenhersteller sieht sich für Branchenkonsolidierung gewappnet
Der Reifenhersteller Continental kann sich bei einer Fusionswelle in der Branche große Zukäufe vorstellen.
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"Für den Fall einer Konsolidierung in der Reifenindustrie könnten wir mittelfristig für einen Zukauf mehrere Milliarden Euro mobilisieren", sagte Konzernchef Christian Kötz im der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstag).
Übernahmen seien eine Option, wenn sie finanziell sinnvoll seien und die Hannoveraner inhaltlich voranbrächten. "Ich denke da zum Beispiel an das Geschäft mit Spezialreifen oder unsere Marktpräsenz in Asien", sagte der Manager. Die Schulden senke das Unternehmen, pro Jahr erwirtschafte Conti einen freien Mittelzufluss von rund einer Milliarde Euro nach Zinsen und Steuern.
Zukäufe seien immer Teil der Wachstumsstrategie von Continental gewesen, sagte Kötz. Auch sieht der Conti-Chef neben Asien die größten Wachstumschancen in Nordamerika. Vor allem bei Pick-ups und großen SUVs will Conti punkten. Solche Autos seien dort sehr beliebt, so Kötz - "und wir sind in dem Segment noch deutlich unterrepräsentiert."
Die Aktie notiert im XETRA-Handel am Donnerstag zeitweise bei 70,10 Euro, was einem Plus von 0,34 Prozent entspricht.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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Bildquellen: Continental, Continental
