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Lordstown-Aktie bricht ein: Apple-Zulieferer Foxconn will Einstieg in E-Auto-Fertigung beschleunigen - Lordstown-Fabrik gekauft


Lordstown-Aktie bricht ein: Apple-Zulieferer Foxconn will Einstieg in E-Auto-Fertigung beschleunigen - Lordstown-Fabrik gekauft

Der iPhone-Auftragsfertiger Foxconn möchte auch ein führender Auftragsfertiger von Elektrofahrzeugen werden.

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Dazu kauft das taiwanesische Unternehmen jetzt die Fabrik des Elektroauto-Start-ups Lordstown Motors in Ohio.

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Foxconn setzt darauf, von der Herstellung kleinerer Elektrogeräte in einen teureren Bereich der Technologie zu expandieren. Der Vorstandsvorsitzende von Foxconn sagte, er wolle bis 2027 in der Lage sein, jährlich drei Millionen Elektrofahrzeuge zu liefern, was nach seinen Schätzungen etwa 10 Prozent des Weltmarktes ausmachen würde.

Foxconn hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Geschäften in der gesamten Autozulieferkette getätigt und Spezialisten für Halbleiter, Komponenten, Software und Montage übernommen. Zu den Partnern gehören der Chrysler- und Opel-Hersteller Stellantis und das in Los Angeles ansässige Elektroauto-Startup Fisker. Letzteres will mit Hilfe von Foxconn mehr als 250.000 Fahrzeuge pro Jahr in den USA produzieren.

Jetzt hat Foxconn eine Vereinbarung zum Kauf des Werks von Lordstown Motors in Ohio getroffen. Dem Start-up-Unternehmen für Elektroautos gehört zwar ein ehemaliges Werk von GM, aber es hat trotzdem Schwierigkeiten, ein Produkt zu liefern. Lordstown Motors teilte mit, Foxconn werde Fahrzeuge unter der Marke Lordstown herstellen, darunter auch den ersten Pick-up Endurance.

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Foxconn-Vorstandschef Young Liu erklärte, die Fabrik in Lordstown werde Foxconns Zeitplan für den Aufbau von Produktionskapazitäten für Elektrofahrzeuge in Nordamerika beschleunigen. Personen, die mit den Plänen für die Fabrik vertraut sind, sagten, dass die Kapazitäten auch für andere Markenkunden genutzt werden könnten.

Analysten sagten, es gebe viel zu verdienen, wenn Foxconn eine kostengünstige Montage von Elektroautos für 40.000 oder 50.000 Dollar hinbekommt. Und mit dem Aufschwung der Elektroauto-Start-ups entsteht ein Pool von Kunden, die das Fertigungs-Know-how von Foxconn gerne nutzen dürften, um die etablierten Autohersteller herauszufordern.

Für die Lordstown-Aktie geht es an der NYSE derzeit 15,10 Prozent auf 6,78 US-Dollar abwärts.
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Von Yang Jie und Stephanie Yang

TOKIO/TAIPEH (Dow Jones)

Bildquellen: Postmodern Studio / Shutterstock.com

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14.08.26 Stellantis Neutral Goldman Sachs Group Inc.

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