RWE-Aktie tiefer: Energiepartnerschaften in den VAE ausgebaut
RWE baut seine Energiepartnerschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Persischen Golf aus.
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Mit dem auf Erneuerbare Energien spezialisierten Masdar-Konzern will der DAX-Konzern aus Essen eine gemeinsame Teilnahme an den für 2027 vorgesehenen deutschen Offshore-Wind-Ausschreibungen ausloten. Daneben plant der deutsche Versorger mit dem staatlichen Öl- und Gaskonzern Adnoc die Belieferung mit Flüssiggas (LNG) aus verschiedenen Quellen.
Beide Vorhaben wurden am Rande des Staatsbesuchs von Mohammed bin Zayed Al Nahyan, dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate in Deutschland vereinbart, wie RWE jetzt mitteilte.
RWE und Masdar haben sich bereits Anfang des Jahres erfolgreich an der britschen Offshore-Windauktion beteiligt und bekamen den Zuschlag für zwei der bisher größten Offshore-Windvorhaben, die vor der britischen Küste entwickelt werden. Das potenzielle Investitionsvolumen für die deutschen Offshore-Ausschreibungen im nächsten Jahr liegt bei mehr als 3 Milliarden Euro.
Ein mit Adnoc unterzeichnete Letter of Intent sieht überdies vor, zwei Lieferverträge zur Versorgung von Deutschland und weiterer europäischer sowie asiatischer Märkte mit LNG zu schließen. Angestrebt wird ein Lieferbeginn für Anfang der 2030er Jahre, erklärte RWE.
Die RWE-Aktie notiert im XETRA-Handel zeitweise 1,03 Prozent tiefer bei 59,56 Euro.
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