EZB-Sitzung: Märkte könnten zu Beginn des zweiten Halbjahres ein aggressiveres Tempo bei US-Zinssenkungen einpreisen


Die EZB hat heute die weithin erwar­tete Zins­senkung vorge­nommen und dabei erneut auf die außer­ge­wöhnliche Unsicher­heit hinge­wiesen, die weiter­hin die Aus­sichten trübt. Wachs­tum und Inflation reagieren nach wie vor sehr empfind­lich auf den Verlauf der Handels­konflikte. Da die EZB nun deutlich vor der Fed liegt und ein vorsichtigeres Tempo für die weitere Lockerung signalisiert, sehen wir relativ größere Chancen für US-Staatsanleihen. Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte rechnen wir damit, dass die Märkte zunehmend ein aggressiveres Tempo der US-Zinssenkungen im Jahr 2026 einpreisen werden.

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