US-Anleihen geraten nach Preisdaten etwas unter Druck


NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Dienstag mit leichten Verlusten auf die mit Spannung erwarteten Inflationsdaten aus den USA reagiert. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) gab zuletzt um 0,07 Prozent auf 111,52 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stieg im Gegenzug 4,14 Prozent.

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Der Preisauftrieb in den USA beschleunigte sich im Februar unerwartet etwas. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent, während Analysten im Schnitt eine unveränderte Rate von 3,1 Prozent erwartet hatten. Die Kerninflationsrate ohne die schwankungsanfälligen Komponenten wie Energie und Lebensmittel ging im Jahresvergleich weniger stark zurück als prognostiziert.

"Die US-Inflation zeigt sich hartnäckiger als noch vor einigen Monaten gedacht", schrieb Analyst Dirk Chlench von der Landesbank Baden-Württemberg. Im Februar seien gestiegene Preise für das Wohnen und das Tanken hauptverantwortlich für den Anstieg des Konsumentenpreisindex um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gewesen. "Eine Senkung der US-Leitzinsen vor Juni 2024 dürfte nun endgültig vom Tisch sein."

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