US-Anleihen: Kursverluste - Ölpreisanstieg belastet


NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Donnerstag nachgegeben. Die US-Sanktionen gegen Russland verstärken Inflationsgefahren und belasteten die Staatsanleihen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere (T-Note-Future) sank um 0,26 Prozent auf 113,50 Punkte. Die Rendite der 10-jährigen Anleihe stieg im Gegenzug auf 3,99 Prozent.

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Erstmals in der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump hatte die US-Regierung am Mittwochabend neue Sanktionen direkt gegen Russland verhängt. Diese richten sich gegen den russischen Staatskonzern Rosneft und Lukoil. Außerdem seien Tochterunternehmen der beiden Konzerne in Russland betroffen. Die Ölpreise legten daraufhin deutlich zu. Sollten sie dauerhaft erhöht bleiben, könnte dies die Möglichkeit der US-Notenbank Fed beschränken, die Leitzinsen zu senken. Dies stützte die Anleihen.

Mit Spannung erwartet werden die US-Verbraucherpreise, die am Freitag anstehen. Mit der Veröffentlichung wird allerdings eine Ausnahme gemacht, da die Daten für die Auszahlung von Sozialleistungen benötigt werden. Ansonsten ist ein Ende des Shutdowns nicht in Sicht. Die US-Notenbank muss also weiterhin auf die besonders wichtigen Arbeitsmarktdaten verzichten./jsl/he

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