Devisen: Eurokurs bleibt unter Druck - Tief seit Ende Juli


NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Mittwoch im US-Handel seine Verluste aus dem europäischen Geschäft noch etwas ausgeweitet. Die Gemeinschaftswährung fiel zwischenzeitlich bis auf 1,1370 US-Dollar, den tiefsten Stand seit Ende. Zuletzt wurde der Euro bei 1,1387 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1411 (Dienstag: 1,1463) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8763 (0,8723) Euro.

Steigende Ölpreise sorgten für wieder zunehmende Inflationssorgen und verstärkten Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Dies stützte den Dollar, während der Euro im Gegenzug stärker unter Druck geriet. Auftrieb erhielt die US-Valuta auch von unerwartet starken US-Konjunkturdaten. Im September hat sich die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Industrie und im Bereich Dienstleistungen jeweils überraschend verbessert./edh/zb

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