Darum gibt der Eurokurs nach - Britisches Pfund steigt
Der Eurokurs hat sich am Freitag im US-Handel über 1,17 US-Dollar gehalten.
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Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,1716 Dollar und damit etwas weniger als noch im frühen europäischen Geschäft. Zeitweise war der Euro stärker unter Druck geraten, die Verluste konnten jedoch reduziert werden. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1730 (Donnerstag: 1,1752) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8525 (0,8509) Euro.
Thema des Tages war die Nachricht, dass sich US-Präsident Donald Trump mit dem Coronavirus infiziert hat. An den Finanzmärkten sorgte dies wenige Wochen vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen für erhebliche Verunsicherung. Der US-Dollar legte zu, da er unter Anlegern als eine Art Reservewährung in unsicheren Zeiten gilt. Darunter litt der Euro, der im Kurs nachgab.
Auftrieb erhielt vor dem Wochenende das britische Pfund. Zwar hatte die mittlerweile neunte Verhandlungsrunde zwischen der Europäischen Union und Großbritannien über ein Handelsabkommen nach dem Brexit ohne große Fortschritte geendet. Allerdings wollen sich am Samstag EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und der britischer Premierminister Boris Johnson unterhalten. Anleger erhoffen sich einen Schub in den seit Monaten feststeckenden Verhandlungen.
/la/he
NEW YORK (dpa-AFX)
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