Druck hält an

Bitcoin fällt erstmals seit April unter 90.000 US-Dollar - Leichte Erholung folgt

18.11.25 22:04 Uhr

Bitcoin bricht zeitweise unter 90.000 US-Dollar ein - Krypto-Alarm am Markt! | finanzen.net

Der Bitcoin ist am Dienstag unter Druck geblieben. Im Handelsverlauf rutschte die älteste und bekannteste Kryptowährung auf der Plattform Bitstamp erstmals seit Ende April unter die Marke von 90.000 US-Dollar.

Werte in diesem Artikel
Devisen

50.239,9912 CHF -985,8112 CHF -1,92%

54.428,2789 EUR -1.108,8717 EUR -2,00%

46.391,3229 GBP -1.046,3618 GBP -2,21%

10.104.369,3414 JPY -176.057,3223 JPY -1,71%

62.178,5916 USD -1.143,5040 USD -1,81%

1.403,3016 CHF -28,3103 CHF -1,98%

1.520,2887 EUR -31,8128 EUR -2,05%

1.295,8007 GBP -29,9443 GBP -2,26%

282.234,8765 JPY -5.073,0955 JPY -1,77%

1.736,7702 USD -32,8979 USD -1,86%

67,5511 EUR -3,2212 EUR -4,55%

57,5764 GBP -2,8746 GBP -4,76%

12.540,5699 JPY -560,0302 JPY -4,27%

0,9524 EUR -0,0234 EUR -2,40%

0,8118 GBP -0,0217 GBP -2,61%

176,8081 JPY -3,8228 JPY -2,12%

67,5396 EUR -3,3111 EUR -4,67%

57,5666 GBP -2,9513 GBP -4,88%

12.538,4259 JPY -576,6794 JPY -4,40%

0,1341 CHF -0,0070 CHF -4,98%

0,1453 EUR -0,0077 EUR -5,05%

0,1238 GBP -0,0069 GBP -5,25%

26,9754 JPY -1,3520 JPY -4,77%

0,1660 USD -0,0085 USD -4,86%

Zuletzt gab es eine Erholung: Ein Bitcoin kostete gemäß CoinmarketCap wieder 92.781,91 Dollar.

Auch die Kurse vieler anderer Kryptowährungen mit hoher Marktkapitalisierung wie etwa Ethereum, XRP, Solana oder Cardano fielen deutlich. Sie litten unter der weiterhin spürbaren Risikoscheu der Anleger, die sich auch am Aktienmarkt in Form deutlicher Kursverluste äußerte.

"Die anhaltende Zinsunsicherheit wirkt wie ein Hemmschuh für den Kryptomarkt", schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research.

Aktuell herrscht am Markt Uneinigkeit darüber, ob die US-Notenbank Fed ihren Leitzins im Dezember - wie erhofft - erneut senken wird. Nach der letzten Senkung Ende Oktober hätten sich einige Fed-Vertreter zurückhaltend mit Blick auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik geäußert, hieß es von der Deutschen Bank.

Mehr Klarheit erhoffen sich Anleger von der am Donnerstag anstehenden Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für September. Eine starke Beschäftigungsentwicklung oder ein deutlicher Anstieg der Stundenlöhne können Inflationsrisiken bergen, die einer weiteren Zinssenkung entgegenstehen. Für riskante Anlagen wir Kryptowährungen wären das schlechte Nachrichten, denn hohe Zinsen erhöhen die Attraktivität von vergleichsweise sicheren Anlagen wie festverzinslichen Wertpapieren.

Darüber hinaus ist der Bitcoin aktuell auch aus markttechnischer Sicht angeschlagen. Beobachter sehen ein Warnsignal in dem Umstand, dass die 50-Tage-Durchschnittslinie als Maß für die mittelfristige Entwicklung jüngst die viel beachtete 200-Tage-Linie nach unten gekreuzt hat, die den langfristigen Trend beschreibt. Diesem Muster seien schon größere Korrekturen während längerer Bärenphasen vorausgegangen, hatte erst am Montag Ryan Lee, Chefanalyst der Krypto-Börsenplattform Bitget, gemahnt. Daher sollten Bitcoin-Anleger vorsichtig sein, auch wenn aktuell durchaus institutionelle Kapitalströme in den Markt zurückkehrten.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Wright Studio / Shutterstock.com, 3Dsculptor / Shutterstock.com