Druck hält an

Bitcoin fällt erstmals seit April unter 90.000 US-Dollar - Leichte Erholung folgt

18.11.25 22:04 Uhr

Bitcoin bricht zeitweise unter 90.000 US-Dollar ein - Krypto-Alarm am Markt! | finanzen.net

Der Bitcoin ist am Dienstag unter Druck geblieben. Im Handelsverlauf rutschte die älteste und bekannteste Kryptowährung auf der Plattform Bitstamp erstmals seit Ende April unter die Marke von 90.000 US-Dollar.

Werte in diesem Artikel
Devisen

48.126,7834 CHF -450,8983 CHF -0,93%

52.170,2454 EUR -492,8687 EUR -0,94%

44.923,8894 GBP -451,2853 GBP -0,99%

9.643.657,3854 JPY -95.709,9489 JPY -0,98%

59.425,0993 USD -723,7840 USD -1,20%

1.287,6416 CHF -12,5668 CHF -0,97%

1.395,8252 EUR -13,7320 EUR -0,97%

1.201,9475 GBP -12,5440 GBP -1,03%

258.017,9609 JPY -2.661,5699 JPY -1,02%

1.589,9303 USD -19,9877 USD -1,24%

64,9686 EUR -0,6518 EUR -0,99%

55,9446 GBP -0,5948 GBP -1,05%

12.009,4331 JPY -126,2280 JPY -1,04%

0,9184 EUR -0,0074 EUR -0,80%

0,7908 GBP -0,0069 GBP -0,86%

169,7615 JPY -1,4540 JPY -0,85%

64,9369 EUR -0,7784 EUR -1,18%

55,9173 GBP -0,7038 GBP -1,24%

12.003,5655 JPY -149,6331 JPY -1,23%

0,1173 CHF -0,0002 CHF -0,20%

0,1272 EUR -0,0003 EUR -0,21%

0,1095 GBP -0,0003 GBP -0,27%

23,5111 JPY -0,0604 JPY -0,26%

0,1449 USD -0,0007 USD -0,48%

Zuletzt gab es eine Erholung: Ein Bitcoin kostete gemäß CoinmarketCap wieder 92.781,91 Dollar.

Auch die Kurse vieler anderer Kryptowährungen mit hoher Marktkapitalisierung wie etwa Ethereum, XRP, Solana oder Cardano fielen deutlich. Sie litten unter der weiterhin spürbaren Risikoscheu der Anleger, die sich auch am Aktienmarkt in Form deutlicher Kursverluste äußerte.

"Die anhaltende Zinsunsicherheit wirkt wie ein Hemmschuh für den Kryptomarkt", schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research.

Aktuell herrscht am Markt Uneinigkeit darüber, ob die US-Notenbank Fed ihren Leitzins im Dezember - wie erhofft - erneut senken wird. Nach der letzten Senkung Ende Oktober hätten sich einige Fed-Vertreter zurückhaltend mit Blick auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik geäußert, hieß es von der Deutschen Bank.

Mehr Klarheit erhoffen sich Anleger von der am Donnerstag anstehenden Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für September. Eine starke Beschäftigungsentwicklung oder ein deutlicher Anstieg der Stundenlöhne können Inflationsrisiken bergen, die einer weiteren Zinssenkung entgegenstehen. Für riskante Anlagen wir Kryptowährungen wären das schlechte Nachrichten, denn hohe Zinsen erhöhen die Attraktivität von vergleichsweise sicheren Anlagen wie festverzinslichen Wertpapieren.

Darüber hinaus ist der Bitcoin aktuell auch aus markttechnischer Sicht angeschlagen. Beobachter sehen ein Warnsignal in dem Umstand, dass die 50-Tage-Durchschnittslinie als Maß für die mittelfristige Entwicklung jüngst die viel beachtete 200-Tage-Linie nach unten gekreuzt hat, die den langfristigen Trend beschreibt. Diesem Muster seien schon größere Korrekturen während längerer Bärenphasen vorausgegangen, hatte erst am Montag Ryan Lee, Chefanalyst der Krypto-Börsenplattform Bitget, gemahnt. Daher sollten Bitcoin-Anleger vorsichtig sein, auch wenn aktuell durchaus institutionelle Kapitalströme in den Markt zurückkehrten.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Wright Studio / Shutterstock.com, 3Dsculptor / Shutterstock.com