Erhöhte Unsicherheit

Darum bleibt der Euro zum Dollar unter Druck


Darum bleibt der Euro zum Dollar unter Druck

Der Euro ist am Montag im US-Handel unter Druck geblieben.

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7.65 CNY 0.02 CNY 0.21 %

0.86 GBP 0.00 GBP -0.05 %

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179.70 JPY -0.99 JPY -0.55 %

1.14 USD 0.00 USD 0.21 %

1.16 EUR 0.00 EUR 0.05 %

0.01 EUR 0.00 EUR 0.57 %

0.88 EUR 0.00 EUR -0.22 %

Die Gemeinschaftswährung Euro knüpfte damit an die Kursverluste der vergangenen Handelstage an. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 0,9714 US-Dollar und damit etwas weniger als im frühen europäischen Geschäft. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 0,9697 (Freitag: 0,9797) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 1,0313 (1,0207) Euro.

Der US-Dollar profitierte von der Unsicherheit an den Finanzmärkten. Zum Wochenstart hatte eine Eskalation des Ukraine-Kriegs neue Sorgen hervorgerufen. Nach den Explosionen auf der für Russland strategisch wichtigen Krim-Brücke wurden in zahlreichen ukrainischen Städten und in der Hauptstadt Kiew Raketenangriffe gemeldet. Anleger drängten in den sicheren Anlagehafen US-Dollar, während der Euro im Gegenzug unter Druck geriet.

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Nach Einschätzung von Marktbeobachtern zeigten außerdem jüngste Daten vom US-Arbeitsmarkt nach wie vor Wirkung am Devisenmarkt. Am Freitag hatte ein robuster US-Arbeitsmarktbericht die Spekulation auf weiter stark steigende Leitzinsen in den USA verstärkt und dem Dollar Auftrieb verliehen. Die vergleichsweise geringe Arbeitslosigkeit liefert der US-Notenbank den nötigen Spielraum, um mit großen Zinsschritten den Kampf gegen die hohe Inflation fortzusetzen.

Hinweise auf deutliche Zinserhöhungen in der Eurozone konnten dem Euro hingegen keinen Auftrieb verleihen. Das niederländische EZB-Ratsmitglied Klaas Knot hatte sich für starke Zinserhöhungen im Kampf gegen die hohe Inflation ausgesprochen. Es brauche mindestens zwei weitere "signifikante Zinserhöhungen", sagte der Präsident der niederländischen Notenbank in einer Rede in Amsterdam.

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: isak55 / Shutterstock.com, Denis Vrublevski / Shutterstock.com

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