EU-Zolldeal?

Darum steigt der Euro zum Dollar


Darum steigt der Euro zum Dollar

Der Euro hat am Mittwoch im US-Handel mit Gewinnen auf eine möglicherweise bevorstehende Einigung im Zollkonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union reagiert.

Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,1773 US-Dollar, nachdem sie im europäischen Geschäft rund einen halben Cent tiefer gehandelt wurde. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1726 (Dienstag: 1,1699) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8528 (0,8547) Euro gekostet.

Auslöser der Euro-Erholung war ein Bericht der "Financial Times", wonach beide Seiten kurz vor einer Einigung über einen Zolltarif von 15 Prozent stehen. Einige Produkte wie Flugzeuge, Spirituosen und medizinische Geräte seien davon ausgenommen, hieß es unter Berufung auf drei mit den Verhandlungen vertraute Personen. Die 15 Prozent würden den Grundtarif von 10 Prozent enthalten.

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Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) deutete an, dass eine Einigung bevorstehen könnte. Vor seinem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron sagte er am Abend in Berlin, man werde unter anderem über die "aktuelle Handelspolitik" beraten, "zu der wir in diesen Minuten hören, dass es möglicherweise Entscheidungen geben könnte".

/edh/he

NEW YORK dpa-AFX)

Bildquellen: Marian Weyo / Shutterstock.com, Patryk Kosmyder / Shutterstock.com

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