Nach US-Inflationsdaten

Kryptomarkt unter Druck: Bitcoin bricht auf tiefsten Stand seit Juni ein - Ethereum noch stärker unter Druck

13.10.22 16:34 Uhr

Kryptomarkt unter Druck: Bitcoin bricht auf tiefsten Stand seit Juni ein - Ethereum noch stärker unter Druck | finanzen.net

Der Bitcoin und andere Digitalwerte sind am Donnerstag eiskalt von neuen Inflationszahlen aus den USA erwischt worden.

Werte in diesem Artikel
Devisen

1.309,7440 CHF 40,9691 CHF 3,23%

1.422,3524 EUR 47,7549 EUR 3,47%

1.219,2663 GBP 35,2662 GBP 2,98%

263.103,6402 JPY 7.957,0907 JPY 3,12%

1.618,3325 USD 49,4743 USD 3,15%

0,0002 CHF 0,0000 CHF 0,07%

0,0002 EUR 0,0000 EUR 0,31%

0,0002 GBP -0,0000 GBP -0,17%

0,0341 JPY -0,0000 JPY -0,03%

0,0002 USD -0,0000 USD -0,00%

0,0008 ETH -0,0000 ETH -3,13%

0,0007 ETH -0,0000 ETH -3,36%

0,0008 ETH -0,0000 ETH -2,89%

0,0000 ETH -0,0000 ETH -3,04%

0,0006 ETH -0,0000 ETH -3,06%

Viele Kryptowerte gaben nach Bekanntgabe der Zahlen am Nachmittag deutlich nach. Der Bitcoin als nach Marktvolumen größte Internetwährung fiel auf der Handelsplattform Bitfinex um etwa fünf Prozent auf bis zu 18.161 US-Dollar. Das ist der tiefste Stand seit Mitte Juni. Andere Digitalanlagen wie Ether gaben teilweise noch deutlicher nach.

Belastet wurden Bitcoin und Co durch die Aussicht auf weiter steigende Leitzinsen. Darauf deuten neue Inflationszahlen aus den USA hin. Zwar ging die Teuerung im September den dritten Monat in Folge zurück. Mit 8,2 Prozent ist die Inflation aber viel höher, als es der US-Notenbank Fed lieb sein kann. Die weniger schwankungsanfällige Kerninflation stieg sogar an und liegt mit 6,6 Prozent auf dem höchsten Stand seit 40 Jahren.

Steigende Zinsen sind für riskante Finanzanlagen, zu denen Digitalwerte zählen, eine Belastung. Denn im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Staatsanleihen verlieren sie mit steigendem Zinsniveau an Attraktivität.

/bgf/nas

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: ImageFlow / Shutterstock.com