Talfahrt geht weiter

Bitcoin büßt erneut kräftig ein - Tiefster Stand seit Ende 2020

12.05.22 09:58 Uhr

Bitcoin büßt erneut kräftig ein - Tiefster Stand seit Ende 2020 | finanzen.net

Die Talfahrt am Kryptomarkt geht weiter. Am Donnerstag mussten viele Digitalwährungen, darunter der bekannteste Digitalwert Bitcoin, erneut erhebliche Kursverluste hinnehmen.

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Devisen

48.049,9661 CHF -527,7156 CHF -1,09%

52.106,1456 EUR -556,9686 EUR -1,06%

44.861,0005 GBP -514,1742 GBP -1,13%

9.628.296,3870 JPY -111.070,9472 JPY -1,14%

59.361,6195 USD -787,2638 USD -1,31%

1.283,9671 CHF -16,2413 CHF -1,25%

1.392,3543 EUR -17,2030 EUR -1,22%

1.198,7532 GBP -15,7384 GBP -1,30%

257.282,5102 JPY -3.397,0206 JPY -1,30%

1.586,2314 USD -23,6865 USD -1,47%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,08%

0,0008 ETH 0,0000 ETH 1,26%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,06%

0,0007 ETH 0,0000 ETH 1,24%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,14%

0,0008 ETH 0,0000 ETH 1,31%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 3,86%

0,0000 ETH 0,0000 ETH 1,22%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,30%

0,0006 ETH 0,0000 ETH 1,49%

Die Ur-Kryptowährung Bitcoin fiel auf der Handelsplattform Bitfinex mit 26.591 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Ende 2020. Allein auf Sicht eines Monats hat der Bitcoin ein Drittel seines Werts eingebüßt. Seit Jahresanfang sind es gut 40 Prozent.

Auch andere Digitalwerte gaben im Kurs weiter nach. Der nach Bitcoin zweitgrößte Digitalwert Ether fiel deutlich unter die Marke von 2000 US-Dollar. Ether hat seit Jahresbeginn etwa die Hälfte seines Werts verloren. Der Marktwert aller rund 19.400 Kryptoanlagen beträgt derzeit rund 1,1 Billionen Dollar. Der Rekordwert von fast drei Billionen Dollar, erreicht im November vergangenen Jahres, ist weit entfernt.

"Es herrscht die absolute Ausverkaufsstimmung am Markt", erklärte Kryptoexperte Timo Emden von Emden Research. Fachleute führen die schlechte Stimmung der Marktteilnehmer auf zwei Gründe zurück: Zum einen sorgt die Aussicht auf vielerorts steigende Leitzinsen für Skepsis am Kryptomarkt. Digitalanlagen werfen keine laufenden Erträge ab, weshalb steigende Zinsen an ihrer Attraktivität rütteln. Zinstragende Anlagen wie festverzinsliche Wertpapiere werden dagegen beliebter.

Als zweiter Grund gelten Turbulenzen bei einer bekannten Kryptowährung namens TerraUSD oder UST. Dabei handelt es sich um einen sogenannten "Stable Coin", der sich in Abgrenzung zu anderen Digitalwerten durch besondere Wertstabilität auszeichnen soll. TerraUSD will dies durch einen speziellen Algorithmus erreichen, der die Kryptowährung in einem stabilen Verhältnis zum US-Dollar halten soll.

In den vergangenen Tagen hat sich der UST-Kurs aber von seiner Anbindung an den Dollar gelöst und ist erheblich unter Druck geraten. Der Vorfall, dessen Gründe noch unklar sind, wirft ein schlechtes Licht auf den ohnehin angekratzten Ruf vieler Digitalwährungen. Sie gelten als energieintensiv und anfällig für kriminellen Missbrauch. Außerdem schwanken sie oft stark im Wert, was sie als Anlage für Kleinanleger eher ungeeignet erscheinen lässt.

/bgf/mis

FRANKFURT (dpa-AFX)

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