US-Konjunktur im Fokus

So reagiert der Euro auf den US-Arbeitsmarktbericht


So reagiert der Euro auf den US-Arbeitsmarktbericht

Der Kurs des Euro hat seine nach dem US-Arbeitsmarktbericht eingeheimsten Gewinne zuletzt wieder komplett abgegeben.

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Rund eine Stunde vor dem Börsenschluss an der Wall Street war die Gemeinschaftswährung zurück auf dem Niveau vom Vormittag und wurde mit 1,1752 US-Dollar gehandelt. Nach den wegen des Shutdowns nachgereichten Daten für Oktober und November war sie kurzzeitig noch bis über 1,18 Dollar und damit den höchsten Stand seit Ende September geklettert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1776 (Montag: 1,1753) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8491 (0,8508) Euro.

Der am Nachmittag vorgelegte US-Arbeitsmarktbericht fiel durchwachsen aus. Der Beschäftigungsanstieg war etwas höher als erwartet. Dies gilt allerdings auch für die Arbeitslosenquote, während sich die Stundenlöhne schwächer als prognostiziert entwickelten.

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Nach den Jobdaten wird die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung durch die Fed im Januar aktuell bei rund 24 Prozent gesehen. Experten sprachen zwar von einer Abschwächung des Arbeitsmarktes, was eine baldige nächste Zinssenkung rechtfertigen könnte, aber eine deutliche Lockerung dürfte es angesichts von widersprüchlichen Signalen kaum geben.

Kay Haigh von Goldman Sachs Asset Management rechnet wegen der vorausgegangenen Turbulenzen durch den teilweisen Regierungsstillstand (Shutdown) nicht damit, dass die Fed den Daten besondere Aufmerksamkeit schenken wird.

Schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone belasteten den Eurokurs indes nicht. Die Unternehmensstimmung im Euroraum verschlechterte sich im Monat Dezember unerwartet deutlich. Der Einkaufsmanagerindex signalisiert aber weiterhin ein wirtschaftliches Wachstum.

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Denis Vrublevski / Shutterstock.com, Joachim Wendler / Shutterstock.com

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