Einblick

Durchschnittlicher Kontostand: So viel Geld haben Deutsche auf dem Girokonto

11.03.26 23:24 Uhr

Überraschende Zahlen: Wie viel Geld haben Deutsche wirklich auf dem Girokonto? | finanzen.net

Wie gut sind die Deutschen finanziell abgesichert? Eine aktuelle Studie liefert Einblicke in die durchschnittlichen Kontostände. Sie zeigt dabei sowohl regionale Unterschiede als auch interessante Altersmuster.

Zwischen 30 und 40 ist der Puffer am größten

Eine aktuelle Studie des Vergleichsportals Smava zeigt, dass etwa 23,3 Prozent der Deutschen höchstens 1.000 Euro auf dem Girokonto haben, während nur etwa 11,2 Prozent mehr als 10.000 Euro als Guthaben vorweisen können. Vor allem 30- bis 39-Jährige stechen heraus: In dieser Gruppe haben 16,3 Prozent einen Kontostand von mehr als 10.000 Euro. Auch rund 12 Prozent der Gen Z erreichen diesen Wert. Danach fällt der Anteil bei 40- bis 49-Jährigen auf 7,9 Prozent, steigt aber bei Älteren wieder auf rund zehn Prozent.

Saarland führt

Regional betrachtet brilliert das Saarland: Mit 14,2 Prozent weist es bundesweit den höchsten Anteil an Personen auf dem Girokonto mit über 10.000 Euro aus. Gefolgt wird es von Hamburg und Thüringen. Im Gegensatz dazu sind Bremen und Berlin besonders auffällig, da dort die meisten Kontoinhaber angeben, nicht mehr als 1.000 Euro verfügbar zu haben.

Mehr als ein Konto

Die Umfrage verdeutlicht zudem, dass viele Deutsche ihr Geld nicht auf einem einzigen Girokonto halten. Stattdessen setzen sie zunehmend auf Modelle wie das sogenannte 3-Konten-Modell. Dabei wird das Einkommen typischerweise verteilt auf ein Girokonto für laufende Ausgaben, ein Sparkonto für Notfälle und mittelfristige Ziele sowie ein separates "Spaßkonto" für Freizeit und spontane Ausgaben.

Redaktion finanzen.net

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