Abwärtsbewegung

Aus diesen Gründen rutschen die Ölpreise ab


Aus diesen Gründen rutschen die Ölpreise ab

Die Ölpreise haben zum Wochenstart weiter nachgegeben.

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Rohstoffe

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92.41 USD -2.20 USD -2.33 %

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Montag im Mittagshandel mit 37,16 US-Dollar 78 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 93 Cent auf 34,86 Dollar. Die generelle Abwärtsbewegung hatte bereits Mitte Oktober eingesetzt, damals lag der Preis für US-Öl noch bei 40 Dollar.

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Kurz vor den wichtigen US-Wahlen am Dienstag wurden die Rohölmärkte von den sich verschlechternden Nachfrage-Aussichten in der Corona-Krise belastet. In Europas größter Volkswirtschaft Deutschland gelten seit den frühen Morgenstunden erneut Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Ähnlich verhält es sich in vielen anderen europäischen Staaten.

Der staatliche libysche Ölkonzern kündigte derweil an bis zum Jahreswechsel 1,3 Millionen Fass am Tag fördern zu wollen. Zuletzt lag der die Tagesproduktion laut Marktbeobachtern bei 800 000 Fass, wobei es im September nur 100 000 gewesen seien. Die schnelle Steigerung des Angebots belastet den von der Nachfrageschwäche belasteten Kurs zusätzlich.

Aus Sicht der Rohstoffexperten des Handelshauses Oanda erschwert die hohe Unsicherheit eine Entscheidung des Ölkartells Opec über die künftige Förderung. Mit raschen Beschlüssen sei trotz des jüngsten Preisrutsches eher nicht zu rechnen. Lediglich ein Abfallen des Preises für Brent-Öl unter die Marke von 35 Dollar würde die Opec demnach zum Handeln zwingen. Regulär treffen sich die Minister des Kartells Ende November.

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Experten der Commerzbank bezweifeln, ob die dort anstehende Entscheidung über eine Verschiebung der von der Opec geplanten Ausweitung der Förderung ausreichen wird. "Eine entschiedene koordinierte Ankündigung und Aktion seitens der Opec+ wäre eigentlich vonnöten, um einen weiteren Preisverfall zu verhindern", hieß es von Eugen Weinberg.

/ssc/jsl/mis

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: 3Dsculptor / Shutterstock.com

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