Auf hohem Niveau

Warum sich die Ölpreise zur Wochenmitte nur wenig bewegen


Warum sich die Ölpreise zur Wochenmitte nur wenig bewegen

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch im frühen Handel zunächst nur wenig von der Stelle bewegt.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 106,96 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg geringfügig auf 102,03 Dollar.

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Nach teils starken Preisschwankungen in den vergangenen Wochen haben sich die Erdölpreise zuletzt etwas stabilisiert, allerdings auf hohem Niveau. Für Preisauftrieb sorgt der Krieg Russlands gegen die Ukraine und das dadurch stark eingetrübte politische Verhältnis Russlands mit dem Westen. Russland ist einer der weltgrößten Rohölförderer, der zurzeit jedoch große Probleme mit dem Verkauf seines Öls hat. Ein Grund ist die verhaltene Nachfrage aufgrund von Finanzsanktionen gegen Russland.

Für tendenzielle Belastung sorgte am Ölmarkt zuletzt der steigende Dollarkurs. Wechselkurseffekte spielen im Erdölhandel eine große Rolle, da der Rohstoff in Dollar gehandelt wird. Steigt der Dollarkurs, belastet das in der Regel die Nachfrage, da Erdöl für viele Interessenten außerhalb des Dollarraums dann rechnerisch teurer wird.

/bgf/eas

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: Kodda / Shutterstock.com, Visual3Dfocus / Shutterstock.com

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