DGB-Chef gegen Einfuhrstopp von Öl und Gas aus Russland


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BERLIN (dpa-AFX) - Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann hat sich gegen einen Einfuhrstopp von Öl und Gas aus Russland ausgesprochen. "Ich glaube ein Einfuhrstopp macht überhaupt gar keinen Sinn", sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Russlands Präsident Wladimir Putin führe eine hybride Kriegsführung, mit der er versuche die Demokratie in Europa zu destabilisieren.

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Ein Energie-Embargo "würde dazu beitragen, dass er ein Stück weit seinem Ziel näher käme und die wirtschaftlichen Folgen für uns in Europa und Deutschland deutlich größer wären als die Folgen für Russland selber", warnte Hoffmann. Zudem würde seiner Meinung nach ein Einfuhrstopp den Krieg "so schnell überhaupt nicht beeinflussen oder gar stoppen".

Darüber hinaus würde es "deutliche Einbrüche auf dem Arbeitsmarkt mit sich bringen" und dazu führen, dass "ganze Lieferketten zusammenbrechen würden". "Was wir machen müssen, ist eine Diversifizierung langfristig", so Hoffmann. Dabei sprach er sich insbesondere für einen "Ausbau erneuerbarer Energien" aus. Dieser Ausbau sollte Hoffmann zufolge durch eine Vermögenssteuer finanziert werden. "Den Soli jetzt wieder einzuführen, halten wir für absolut sozial nicht gerechtfertigt", sagte Hoffmann./djj/DP/jha

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