Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Signifikante Zuflüsse bei weltgrößtem Gold-ETF


Goldpreis: Signifikante Zuflüsse bei weltgrößtem Gold-ETF

Obwohl die Angst vor einem Flächenbrand innerhalb der Bankenbranche wieder nachgelassen hat, blieb ein markanter Rückschlag beim Goldpreis bislang aus.

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Rohstoffe

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von Jörg Bernhard

Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares sind auf Wochensicht zum dritten Mal in Folge erhebliche Zuflüsse zu beobachten. Seit vergangenen Freitag hat sich dessen gehaltene Goldmenge nämlich von 923,97 auf 929,47 Tonnen (+0,6 Prozent) erhöht und bewegt sich damit auf dem höchsten Niveau seit Oktober. Am Nachmittag erfahren die Marktakteure, wie sich im März die deutsche Inflationsrate entwickelt hat. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich diese von 8,7 auf 7,3 Prozent p.a. reduziert haben. Außerdem steht jenseits des Atlantiks die Bekanntgabe der wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) zur Bekanntgabe an.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit leicht rückläufigen Notierungen. Bis 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 5,80 auf 1.961,10 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Leicht negative Vorzeichen

Obwohl der am gestrigen Mittwoch von der US-Energiebehörde EIA veröffentlichte Wochenbericht bei Rohöl einen unerwarteten Lagerrückgang von 7,5 Millionen Barrel ausgewiesen hatte, zeigt sich der Ölpreis im frühen Donnerstagshandel etwas schwächer. Auch die Lieferausfälle in der irakischen Kurdenregion vermochten dem fossilen Energieträger heute keine positiven Impulse verleihen. Aktuell wird der fossile Energieträger durch die Dollarstärke ausgebremst. Außerdem sind in den ersten drei März-Wochen die russischen Förderkürzungen mit 300.000 Barrel pro Tag geringer als angekündigt ausgefallen.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,17 auf 72,80 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,24 auf 77,35 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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