Ölpreise steigen wieder nach US-Angriffen gegen den Iran


NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag zugelegt und einen Teil der jüngsten Verluste wieder wettgemacht. US-Militärschläge gegen den Iran dämpften Hoffnungen auf ein Abkommen zum Ende des Iran-Kriegs und zur Öffnung der Straße von Hormus und sorgten für Preisauftrieb am Ölmarkt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um etwa drei Prozent auf 99,09 US-Dollar.

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Am Montag war der Preis für Öl der Sorte Brent in der Spitze um etwa acht Dollar je Barrel gefallen. Er hatte bei knapp 96 Dollar den tiefsten Stand seit Mitte April erreicht, bevor er sich wieder der Marke von 100 Dollar näherte. US-Präsident Donald Trump hatte ein mögliches Rahmenabkommen mit Teheran als "weitgehend" ausgehandelt bezeichnet und damit Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten geschürt.

Zuletzt war es aber erneut zu US-Angriffen gegen den Iran gekommen. Das US-Militär hat trotz der Waffenruhe im Süden des Irans Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten. Die "Angriffe zur Selbstverteidigung" dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch das iranische Militär, sagte ein Sprecher des US-Militärs.

Unterdessen hat US-Außenminister Marco Rubio am Dienstag Reportern in Indien gesagt, dass die Verhandlungen noch "einige Tage in Anspruch nehmen" könnten. Derzeit würden beide Seiten über den Wortlaut eines ersten Dokuments beraten./jkr/jsl/jha/

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