Opec+ im Fokus

Warum die Ölpreise am Montag deutlich nachgaben


Warum die Ölpreise am Montag deutlich nachgaben

Die Ölpreise sind am Montag gesunken und haben damit an jüngste Verluste angeknüpft.

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Nachdem sich die Notierungen am Morgen trotz einer Ausweitung der Fördermenge durch den Ölverbund Opec+ zunächst kaum verändert hatten, drehte sie im Handelsverlauf deutlich in die Verlustzone.

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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete 68,33 US-Dollar. Das waren 1,34 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September fiel um 1,45 Dollar auf 65,88 Dollar.

Am Sonntag hatten sich die in der Opec+ zusammengeschlossenen Ölländer, darunter Saudi-Arabien und Russland, darauf geeinigt, die tägliche Fördermenge ab September um 547.000 Barrel zu erhöhen. Spekulationen auf eine höhere Fördermenge hatten bereits in den vergangenen Handelstagen die Ölpreise belastet.

Die Anhebung der Fördermenge steht am Ende eines Kurswechsels von Staaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und ihrer Partner, mit dem eine Begrenzung der Produktion wieder rückgängig gemacht wurde. Die höhere Fördermenge trifft auf einen Markt, der nach Einschätzung von Experten bereits auf einen Überschuss zusteuert. Unter anderem wird befürchtet, dass die Folgen der aggressiven Zollpolitik der US-Regierung das Wachstum der Weltwirtschaft und damit verbunden auch die Nachfrage nach Rohöl bremsen könnte.

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Rohstoffexperte Bjarne Schieldrop vom schwedischen Finanzdienstleister SEB geht vor dem Hintergrund des steigenden Angebots davon aus, dass die weltweiten Ölvorräte in der zweiten Jahreshälfte weiter steigen werden. Ein Anstieg der Ölvorräte, vor allem in den USA, belastet in der Regel die Ölpreise. p>NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Jim Barber / Shutterstock.com, bioraven / Shutterstock.com

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