Preisdruck

Ölpreise sinken - Sorge vor Verschärfung der Corona-Krise belastet


Ölpreise sinken - Sorge vor Verschärfung der Corona-Krise belastet

Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 55,52 US-Dollar. Das sind 36 Cent weniger als am Montag. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 33 Cent auf 52,44 Dollar.

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Marktbeobachter erklärten den Preisdruck am Ölmarkt mit der jüngsten Entwicklung in der Corona-Krise. Neben womöglich gefährlichen Mutationen des Corona-Virus sorgten auch Meldungen aus China für eine nervöse Stimmung am Ölmarkt. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt war es zuletzt zu einem Anstieg der Neuinfektionen gekommen. Außerdem zeigten sich Anleger besorgt über den schleppenden Verlauf der Corona-Impfungen in führenden Industriestaaten.

Neben der Corona-Krise habe auch die politische Debatte um ein neues gewaltiges Konjunkturprogramm in den USA die Kauflaune gebremst, hieß es weiter. Auf einer Pressekonferenz hatte US-Präsident Joe Biden am Montag gesagt, dass er offen für Verhandlungen über das geplante Corona-Hilfsprogramm mit einem Volumen von 1,9 Billionen Dollar sei. Damit erhielten Hoffnungen auf schnelle staatliche Hilfen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise einen Dämpfer.

/jkr/mis/

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: zhu difeng / Shutterstock.com

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