Darum geben die Ölpreise wieder nach
Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nur zwischenzeitlich von ihren deutlichen Abschlägen vom Vortag erholen können.
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Zuletzt gingen die Preise wieder zurück. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 98,66 US-Dollar. Das waren 83 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 39 Cent auf 95,45 Dollar.
Belastet wurden die Ölpreise im Verlauf durch neue Lagerdaten aus den USA. Dort sind die landesweiten Bestände an Rohöl, Benzin und Destillaten in der vergangenen Woche jeweils gestiegen. Steigende Vorräte werden am Erdölmarkt häufig als Belastung wahrgenommen, da sie auf Angebotsüberhänge hindeuten können.
Am Vortag waren die Ölpreise um etwa sechs Dollar eingebrochen. Ausschlaggebend war die Furcht vor einem Konjunktureinbruch infolge einer drohenden Energiekrise in Europa. Am Montag hatte Russland wegen routinemäßiger Wartungsarbeiten die Gaslieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 gestoppt. Ob die Lieferungen wieder aufgenommen werden, gilt aufgrund des Ukraine-Kriegs als ungewiss. Die Sorgen über die Zukunft der Energieversorgung sind entsprechend groß.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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