Unsicherheiten steigen

Darum geben die Ölpreise am Freitag weiter nach


Darum geben die Ölpreise am Freitag weiter nach

Die Ölpreise haben am Freitag belastet durch die Verschärfung der Corona-Krise nachgegeben.

Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

106.91 USD 3.83 USD 3.72 %

95.22 USD 3.06 USD 3.32 %

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am frühen Abend 42,96 US-Dollar. Das waren 20 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 11 Cent auf 40,85 Dollar.

Werbung

Die Ölpreise werden derzeit vor allem durch die Corona-Krise belastet. Vor allem in Europa steigt die Zahl der täglichen Neuinfektionen deutlich. Die zuletzt getroffenen Beschränkungen dürften die wirtschaftliche Erholung bremsen und damit auch die Nachfrage nach Rohöl. Aber auch in den USA verschärft sich die Lage wieder.

Für Verunsicherung sorgen auch die feststeckenden Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union über ein Handelsabkommen. Der britische Premierminister Boris Johnson erwartet nach eigenen Worten nun einen harten Bruch ohne Vertrag mit der Europäischen Union am 1. Januar. Ein Scheitern der Gespräche könnte die wirtschaftliche Erholung in Europa belasten und die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

/jsl/men

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: Kokhanchikov / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis (Brent)

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.