US-chinesische Beziehung

Darum geben die Ölpreise wieder etwas nach


Darum geben die Ölpreise wieder etwas nach

Die Ölpreise sind am Freitag angesichts wachsender Spannungen zwischen den USA und China gefallen.

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Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 34,79 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab um 15 Cent auf 33,55 Dollar nach.

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Die Stimmung an den Finanzmärkten war am Freitag weniger zuversichtlich als zuletzt. Dazu trägt auch der anhaltende Konflikt zwischen den USA und China bei. Inmitten der zunehmenden Spannungen zwischen den beiden Großmächten will sich US-Präsident Donald Trump an diesem Freitag zum weiteren Vorgehen äußern. "Wir werden bestimmte Entscheidungen treffen und sie morgen diskutieren", hatte er am Donnerstag (Ortszeit) im Weißen Haus gesagt, ohne jedoch Details zu nennen. "Wir sind nicht glücklich mit China", beklagte Trump. Washington hat sich angesichts des restriktiven Sicherheitsgesetzes für Hongkong sehr kritisch geäußert.

Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten aus denn USA spiegelten auch stark die Folgen der Corona-Krise wider. Die Amerikaner haben ihren Konsum in der Corona-Krise drastisch eingeschränkt. Die Konsumausgaben gingen im April mit Rekordtempo zurück. Ein schrumpfender Konsum dämpft auch die Nachfrage nach Rohöl. Die Einnahmen der Haushalte stiegen zwar unterdessen massiv an. Laut dem Ministerium ist der starke Anstieg aber vor allem mit Unterstützungszahlungen des Staates zur Überwindung der Krise zu begründen.

In den vergangenen Wochen aber haben sich die Ölpreise deutlich von ihrem Einbruch zu Beginn der Corona-Krise erholt. Denn mit dem Wegfall von Beschränkungen in vielen Ländern könnte die Nachfrage wieder anziehen. Daran änderten zunächst auch die am Donnerstag veröffentlichten Rohöllagerbestände aus den USA nichts, die überraschend gestiegen waren. Die Commerzbank verweist auf die deutlich gestiegenen Ölimporte, die zu einem Anstieg der Lagerbestände geführt hätten. Zuletzt hatte sich die Lage bei den Rohölbeständen entspannt.

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NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Robert Lucian Crusitu / Shutterstock.com

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