Ingmar Königshofen-Kolumne

Volkswagen: Ausbruch bei guten Zahlen?


Volkswagen: Ausbruch bei guten Zahlen? | finanzen.net

Zur Wochenmitte wird Volkswagen die Zahlen des dritten Quartals vorlegen. Gespannt darf man hier durchaus sein, da die Aktie in den vergangenen Monaten eher durch eine Seitwärtstendenz aufgefallen ist.

Werte in diesem Artikel
Aktien

71.24 EUR -1.76 EUR -2.41 %

Indizes

2,140.16 EUR -14.39 EUR -0.67 %

25,266.53 EUR -144.10 EUR -0.57 %

589.61 EUR -1.97 EUR -0.33 %

211.94 EUR -0.71 EUR -0.33 %

661.20 EUR -3.76 EUR -0.57 %

6,272.50 EUR -27.32 EUR -0.43 %

9,735.27 EUR -63.32 EUR -0.65 %

Charttechnisch steht der Titel daher vor einer mittelfristigen Entscheidung. Das Signal hierfür könnte somit in dieser Woche fallen.

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Seit 2009 zeigt die Aktie des Autobauers klar nach oben. Der dabei zunächst ausgebildete, steile Aufwärtstrend wurde zwar im Sommer des vergangenen Jahres nach unten verlassen, seitdem ist allerdings eine etwas flachere Aufwärtstrendlinie zu beobachten. Diese wurde mit dem Rücksetzer Ende Juni bestätigt, so dass dieser Trend durchaus Aussagekraft hat.

Seit dem deutlichen Anstieg Ende 2010 vollzieht die Aktie allerdings mehr oder weniger eine Seitwärtstendenz unterhalb der klar erkennbaren Widerstandsregion um rund 150 Euro. Aufgrund dieser Konsolidierung dürfte der Titel aktuell durchaus die charttechnische Kraft für einen Ausbruch über den genannten Widerstandsbereich um 150 Euro haben. Es fehlt aber offenbar noch am entscheidenden Impuls. Dieser könnte in dieser Woche durch eine positive Überraschung bei den Quartalszahlen erfolgen, so dass die Aktie dann in den kommenden Wochen durchaus Potenzial bis in die Region zwischen 190 bis 200 Euro hat.

Volkswagen (Tageschart):

Vorsicht bei Trendbruch!

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Sollten die Zahlen allerdings die Erwartungen verfehlen, besteht durchaus auch die Gefahr, dass die Reaktion an der Börse enttäuscht ausfällt und der Kurs unter den langfristigen Aufwärtstrend zurückfällt. In diesem Fall rückt eine Fortsetzung der freundlichen Tendenz zunächst in die Ferne und es muss zumindest von einer Fortsetzung der breiten Seitwärtstendenz ausgegangen werden. Ein erstes Verkaufssignal würde sich dabei bereits bei einem Unterschreiten des letzten Zwischentiefs bei rund 140 Euro ergeben, so dass sich knapp darunter eine Absicherung einer Long-Position anbietet.

Fazit / Strategie: +110% mit spekulativer Ausbruchsstrategie!

Als spekulative Vorgehensweise bietet sich bereits vor Bekanntgabe der Quartalszahlen der Aufbau einer Long-Position auf aktuellem Niveau an, die dann aber mit einem Stoppkurs knapp unter 140 Euro abgesichert werden sollte. Kann Volkswagen mit guten Zahlen glänzen, könnte damit der Signalschuss für eine Fortsetzung der Rally gelegt werden.

Interessenkonflikt

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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