Christian Scheid-Kolumne

Volkswagen: Immer mehr Rückenwind


Volkswagen: Immer mehr Rückenwind | finanzen.net

Die Volkswagen-Vorzüge hatten im März 2021 bei 252,20 Euro ein Sechsjahreshoch markiert.

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Seitdem befindet sich der Titel in einem übergeordneten Abwärtstrend. Am 26. Oktober 2023 wurde bei 97,83 Euro ein Dreijahrestief verbucht. "Darüber gelang eine mehrwöchige Bodenbildung in Gestalt einer inversen Kopf-Schulter-Formation, die mit dem Ausbruch am 6. Dezember komplettiert wurde", an¬alysieren die Charttechniker von Société Générale. Nach mehrwöchiger Verschnaufpause unterhalb der 200-Tage-Linie, konnte das Papier im Januar schließlich diesen vielbeachteten Durchschnitt bei rund 115 Euro überwinden - und sich trotz anhaltend negativer Nachrichten aus der Autobranche inzwischen bis auf fast 125 Euro nach oben arbeiten.

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Die jüngsten Geschäftszahlen fielen ordentlich aus. Beflügelt von besseren Autoverkäufen hat Volkswagen den Umsatz 2023 um 15 Prozent auf 322 Mrd. Euro gesteigert. Das bereinigte operative Ergebnis lag mit gut 22,6 Mrd. Euro nur geringfügig über Vorjahresniveau, die operative Marge sank entsprechend von 8,1 auf 7,0 Prozent. VW selbst hatte sich einen Zuwachs beim Umsatz 2023 von 10 bis 15 Prozent als Ziel gesetzt. Der operative Gewinn sollte rund 22,5 Mrd. Euro betragen. Der Netto-Cashflow des Konzernbereichs Automobile kletterte im Gesamtjahr stärker als erwartet von 4,8 Mrd. auf 10,7 Mrd. Euro.

Für das neue Gesamtjahr zeigte sich VW vorsichtig optimistisch. VW will den Konzern-Umsatz 2024 um fünf Prozent steigern. Die operative Marge wird bei 7,0 bis 7,5 Prozent gesehen. Für Rückenwind sorgen die immer lauter werdenden Forderungen nach einer Verschiebung des ab 2035 geplanten Verbrenner-Aus in der EU.

Attraktives Chance-Risiko-Profil

Damit steigen die Chancen, mit Bonus Cap-Zertifikaten attraktive Erträge einzufahren. Interessant ist ein Papier der DZ Bank mit Barriere knapp unter dem Jahrestief (DE000DJ3TXX3).

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Christian Scheid ist seit rund 18 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist tätig, davon seit circa zehn Jahren als freier Autor. Aktuell schreibt er für mehrere deutschsprachige Fachmagazine und -zeitungen in den Bereichen Aktien und Derivate, darunter Börse Online, Capital, Euro am Sonntag und Zertifikate // Austria. Per 1. Juli 2014 kehrte er zum ZertifikateJournal zurück, wo er bis Ende 2009 schon einmal tätig war und die damalige Österreich-Ausgabe des ZJ verantwortete.


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