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Was macht NVIDIA?


Was macht NVIDIA? | finanzen.net

Die US-Staatsverschuldung hat mittlerweile die bemerkenswerte Zahl von 40 Bio. US-Dollar gerissen. Zum Vergleich: Waren die USA zur Jahrtausendwende noch mit "überschaubaren" sechs Bio. US-Dollar verschuldet, kletterte dieser Wert 2020 auf knapp über 23 Bio. US-Dollar. Ein Ende dieses Trends ist nicht erkennbar.

Beachtlich ist hierbei auch, dass die USA mittlerweile rund eine Bio. US-Dollar an Zinsen zahlen müssen. Es ist daher nicht überraschend, dass sich die Anleger allmählich Sorgen bezüglich der ausufernden Staatsverschuldung machen. Diese betrifft nicht nur die USA, vielmehr zeigt der Trend bei den westlichen Industrienationen insgesamt weiter nach oben. Dies führt dazu, dass neue Schulden immer teurer werden. Erkennbar wird dies an der Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen, die in der vergangenen Woche mit 5,3 Prozent das höchste Niveau seit 2007 erreicht hat.

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David gegen Goliat?

Um den Markt zu beruhigen, hat US-Finanzminister Scott Bessent angekündigt, das Volumen langlaufender US-Staatsanleihen von zuvor zwei auf nunmehr vier Mrd. US-Dollar auszuweiten. Der geplante Effekt war allerdings schon nach nur einem Tag verflogen. So gehen die Markteilnehmer nicht davon aus, dass diese Vorgehensweise das tatsächliche Problem lösen wird. Auch das Gesamtvolumen des globalen Anleihemarktes von rund 160 Bio. US-Dollar lässt berechtigte Zweifel zu, ob Bessents Vorgehensweise tatsächlich für Entspannung sorgt. Besonderes Gewicht hat das Thema in der vergangenen Woche auch im Hinblick auf die auslaufende Quartalszahlensaison erhalten. In dieser Woche stehen zwei wichtige Termine an, welche beide die Märkte beeinflussen können. So erhoffen sich die Anleger vom Treffen der internationalen Währungshüter in Jackson Hole, welches am Ende der Woche stattfindet, Hinweise über das weitere Vorgehen der US-Notenbank. Zuvor richtet sich der Blick auf die Wochenmitte, wenn NVIDIA die Zahlen zum abgelaufenen Jahresviertel vorlegen wird. Zuletzt zeigten sich die Anleger bei Tech-Titeln zurückhaltend. Sollte es NVIDIA gelingen, die Erwartungen des Marktes einmal mehr klar zu übertreffen, könnte dieser Impuls auch auf die gesamte Tech-Branche übergreifen. Reagieren die Anleger hingegen enttäuscht auf die Quartalszahlen, könnte sich dies auch auf den Aktienmarkt insgesamt negativ auswirken. Man darf daher gespannt sein, welche Ergebnisse die beiden Termine in dieser Woche liefern werden!

Stephan Feuerstein

Hebelzertifikate.de

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader. Bereits seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit dem Thema Börse, speziell der Technischen Analyse. Infos: www.hebelzertifikate-trader.de Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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