Gebühren erhöhen?

JPMorgan bereitet sich auf Nullzinsen vor


JPMorgan bereitet sich auf Nullzinsen vor

Die größte US-Bank JPMorgan Chase & Co will auch dann noch Geld verdienen können, wenn die Zinsen auch in den USA auf null fallen.

Werte in diesem Artikel
Aktien

296.60 EUR 0.15 EUR 0.05 %

JPMorgan-Chef James Dimon sagte auf einer Bankenkonferenz, sein Unternehmen habe mit den Diskussionen darüber begonnen, welche Gebühren es erheben könnte, wenn die Zinsen auf den Nullpunkt oder darunter fallen sollten. Dimon betonte zwar, er rechne aktuell nicht mit einem solch niedrigen Zins.

Werbung

Die Tatsache, dass sich der Manager mit einem solchen Szenario beschäftigt, zeigt aber, wie dramatisch sich die Lage verändert hat. Die US-Notenbank Fed hatte die Zinsen schrittweise erhöht, und Beobachter hatten mit weiteren Zinsschritten nach oben gerechnet. Stattdessen wurde der US-Leitzins dann im Juli um 25 Basispunkte auf 2 bis 2,25 Prozent gesenkt. Sollte die Fed bis auf 0 Prozent oder darunter gehen, dann wahrscheinlich vor dem Hintergrund einer Rezession in den USA oder einer weltweiten Konjunkturschwäche.

Niedrige Zinsen belasten die Margen von Banken, die sich dann der Frage stellen müssen, wie sie mit der Kreditvergabe noch Geld verdienen können.

Von David Benoit

NEW YORK (Dow Jones)

Bildquellen: Jemal Countess/Getty Images for Time, Gil C / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.