2G Energy: Neuer Schub Richtung Allzeithoch
SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.
Die Aktie von 2G Energy hat die Konsolidierungsphase beendet. Ausschlaggebend war dafür ein weiterer Großauftrag, der bereits ein hohes Geschäftsvolumen bis zum Jahr 2028 absichert.
Werte in diesem Artikel
Nach einer sehr dynamischen Rally bis Anfang Juni hat die Aktie von 2G Energy mehrere Monate konsolidiert und damit die technisch überkaufte Lage abgebaut. Wir hatten mehrfach darauf hingewiesen, dass das eine neue attraktive Einstiegschance darstellt. Denn das Unternehmen verfügt im Moment über mehrere starke Wachstumstreiber, von denen das Geschäft mit containerisierten Kraftwerken für Rechenzentren den Bereich mit der höchsten Dynamik darstellt.
Auftragseingang vervielfacht
Den ersten verbindlichen Großauftrag für Rechenzentren konnte 2G am 26. Mai melden, und dabei handelte es sich gleich um eine sehr große Bestellung im unteren dreistelligen Megawattbereich. Im Anschluss gab es weitere Aufträge in etwas kleinerer Dimension, so dass die Anlagenbestellungen schon im ersten Halbjahr von 110,7 Mio. Euro auf 479,4 Mio. Euro nach oben geschnellt sind.
Neuer Großauftrag
Das Unternehmen hatte da schon angekündigt, dass weitere Großbestellungen im Rechenzentrumsgeschäft auch zeitnah möglich sind – und jetzt geliefert. Gemäß der aktuellen Meldung ist von Energy Vault die nächste riesige Order über 275 MW eingegangen. Die Lieferung der Kraftwerke ist vom vierten Quartal 2027 bis zum dritten Quartal 2028 geplant, dafür baut 2G bereits die nötigen Fertigungskapazitäten auf.
Langfristige Planungssicherheit
Auf Basis des Auftragsbooms hatte 2G für 2026 bereits einen Umsatz am oberen Ende der Zielspanne (440 bis 490 Mio. Euro) und eine EBIT-Marge von 9,5 bis 10,5 Prozent in Aussicht gestellt, für 2027 soll dann ein weiterer Schub auf 570 bis 620 Mio. Euro und ein Margenanstieg über 11 Prozent folgen. Der neue Auftrag sorgt nun schon für ein hohes Geschäftsvolumen auch im Jahr 2028 und bietet eine ungewöhnlich lange Planungssicherheit für die Expansion.
Rückenwind für Angriff auf das Allzeithoch
Die Reaktion an der Börse war erwartungsgemäß positiv, die Aktie ist deutlich nach oben geschnellt. Angesichts der starken Perspektiven würde es nicht verwundern, wenn der Titel in den nächsten Wochen das bisherige Allzeithoch bei 76,25 Euro auf Xetra angreifen würde. Weiterer Rückenwind könnte vom Kapitalmarkttag der Gesellschaft kommen, der am 1. Oktober stattfindet.
Pyrum steht ebenfalls vor einem kräftigen Wachstumsschub, kämpft aber noch mit dem Hochlauf der eigenen Produktion. Die Prognose für 2026 leidet darunter, doch der Blick der Börse richtet sich bereits auf 2027. zum Artikel
Auch bei clearvise geben neue Verträge den Ton an, allerdings nicht beim Verkauf von Anlagen, sondern beim Verkauf von Strom. zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.435 Prozent oder 14,0 Prozent p.a. (Stand: 19.09.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 24.09.26 um 7:55 Uhr.
Hinweise zu potenziellen Interessenkonflikten:
StockXperts berichtet im Rahmen einer bezahlten News-Coverage über das Unternehmen. Die Unabhängigkeit des Artikels wurde vertraglich gesichert und das Unternehmen bzw. der Auftraggeber hat auf den Text keinen Einfluss genommen und diesen vor Veröffentlichung auch nicht gesichtet.
Eine StockXperts nahestehende Gesellschaft unterhält eine Auftragsbeziehung zu dem Unternehmen (Research-Coverage).
Eine StockXperts oder dem Autorenteam von StockXperts nahestehende Gesellschaft hält Aktien des Unternehmens oder derivative Instrumente, die vom Kurs der Aktien abhängen, und/oder sie hat die Aktie in ein von ihr betreutes Musterdepot oder Anlagevehikel (bspw. ein Zertifikat) aufgenommen.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel