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Wie in „alten Zeiten“?


Wie in „alten Zeiten“? | finanzen.net

Zum Wochenschluss war es endlich soweit und Facebook ging an die Börse.

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Das vielbeachtete IPO brachte aber keinesfalls ein Kursfeuerwerk mit sich, vielmehr waren zunächst die Pannen der US-Börse Nasdaq eine peinliche Blamage. Es ist zudem davon auszugehen, dass es auch noch Stützungskäufe gab, damit der Titel nicht unter den Ausgabepreis von 38 US-Dollar bereits am ersten Tag fiel. Dies war dann zum Wochenauftakt der Fall, als die Aktie weiter auf 33 US-Dollar abrutschte. Stellt dies nun eine Gelegenheit zum günstigen Einstieg dar? Oder evtl. doch eher ein Zeichen, dass der Zenit bei Facebook womöglich überschritten ist?

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Bewertung wie zu Zeiten des Neuen Marktes!

Rund vier Mrd. US-Dollar Umsatz und ein Gewinn von etwa einer Mrd. US-Dollar. Was darf so ein Unternehmen wert sein? Sicherlich sind rund 100 Mrd. US-Dollar eine durchaus sehr wohlwollende Börsenbewertung, die bei etwas älteren Anlegern Gedanken an die damalige Zeit des Neuen Marktes mit ebenso irrwitzigen Bewertungen aufkommen lässt. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass Facebook tatsächlich weiter wächst, allerdings von den Accounts selbst, bei denen voraussichtlich im September die Ein-Milliarden-Grenze überwunden wird, ist das Potenzial jedenfalls überschaubar. Also müsste pro Kunde mehr Geld verdient werden. Und genau hier hat zuletzt General Motors als Werbekunde ein Zeichen gesetzt. Da der Werbeeffekt bei Facebook wohl nicht ganz so zufrieden stellend war, hat sich GM diesbezüglich zurückgezogen.

Fluch und Segen der Mobilität!

Vorwiegend jüngere Menschen nutzen Facebook und das dann auch vorwiegend über ihr Smartphone. Was bei Facebook selbst die Klicks nach oben treibt, ist für Werbekunden kein Segen. Denn auf den Smartphones fällt die Reaktion auf Werbeeinblendungen – sofern überhaupt vorhanden – eher dürftig aus. Man darf also gespannt sein, wie Facebook künftig so viel Geld verdienen will, dass die aktuelle Bewertung gerechtfertigt ist.

Über den Tellerrand geschaut...

Mit dem Einbruch zum Wochenauftakt zeigt sich, dass bei dem einen oder anderen Wert in dieser Branche mittlerweile vielleicht doch etwas zuviel „heiße Luft“ enthalten ist. Es bietet sich daher an, auch mal Titel wie Baidu.com, LinkedIn, Zynga oder auch Groupon näher zu betrachten. Denn hier ist die „Gefahr“ von Stützungskäufen nicht in dem Maße vorhanden, wie es aktuell bei Facebook sein könnte.

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Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader. Bereits seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit dem Thema Börse, speziell der Technischen Analyse. Infos: www.hebelzertifikate-trader.de Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Aktuelle Meta Platforms (ex Facebook) Aktie News

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Meta Platforms (ex Facebook) Analysen

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Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
28.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Buy Jefferies & Company Inc.
24.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Overweight JP Morgan Chase & Co.
24.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Outperform RBC Capital Markets
23.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Outperform RBC Capital Markets
22.09.26 Meta Platforms (ex Facebook) Overweight JP Morgan Chase & Co.

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