AKTIE IM FOKUS 2: Gewinnmitnahmen belasten Cisco - KI-Ausblick enttäuscht


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(neu: Kursentwicklung im Hauptgeschäft, Analystenstimmen)

NEW YORK (dpa-AFX) - Gewinnmitnahmen haben am Donnerstag die Papiere von Cisco nach den Quartalszahlen des Netzwerk-Ausrüsters belastet. Anleger waren von den Zielen für das Geschäft rund um Künstliche Intelligenz (KI) eher enttäuscht und machten sich Sorgen um die Margen. Überraschend gute Resultate für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/26 und ein insgesamt optimistischer Ausblick rückten in den Hintergrund. Der Aktienkurs sank um 7,4 Prozent auf 114,74 US-Dollar. Seit Jahresanfang steht aber noch immer ein Plus von 49 Prozent zu Buche.

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In den vergangenen zwei Jahren hatten die Cisco-Papiere schon um mehr als 170 Prozent zugelegt - und damit den Anstieg des Technologieindex NASDAQ 100 deutlich übertroffen. In den Jahren davor hatten sie allerdings nicht so stark vom KI-Boom, der die Börsen seit Ende 2022 erfasst hat, profitiert.

Cisco hatte für das im Juli abgelaufene Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 12 Prozent ausgewiesen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) legte noch etwas stärker zu. 2026/27 will Cisco den Umsatz sogar um bis zu knapp 16 Prozent steigern und das bereinigte EPS um bis zu 18 Prozent, was ebenfalls deutlich mehr ist als von Analysten erwartet.

Dass Cisco im angelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz mit KI-Produkten fast verdoppeln will, reichte den Experten indes nicht: Sie hatten sich mit Blick auf das hohe Auftragsvolumen in diesem Bereich teils noch mehr erhofft.

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Meta Marshall von der US-Bank Morgan Stanley monierte zudem, dass der gestiegene Geschäftsanteil von Hardware-Komponenten kurzfristig die Bruttomargen belasten dürfte. Ähnlich äußerte sich Analyst Tim Long von der britischen Investmentbank Barclays.

Zudem ist das Unternehmen weiter stark vom klassischen Geschäft mit Produkten wie Routern und Switches für Internetanbieter abhängig. Gemessen an den Prognosen für 2026/27 wird der KI-bezogene Umsatz gerade mal etwas mehr als zehn Prozent des gesamten Erlöses betragen.

Analyst David Vogt von der schweizerische Großbank UBS sieht in der Kursschwäche gleichwohl eine Kaufchance. Der Ausblick für den Umsatz aus dem Netzwerkgeschäft sei konservativ. Der Experte erhöhte seine Gewinnschätzungen bis 2028./ajx/gl/edh/mis/he

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18.09.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets
10.08.26 Micron Technology Buy UBS AG
25.06.26 Micron Technology Buy Deutsche Bank AG
25.06.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets
25.06.26 Micron Technology Neutral Goldman Sachs Group Inc.

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