Bundeskartellamt: Apple ändert Regeln für personalisierte Werbung in Apps


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DOW JONES--Apple ändert dem Bundeskartellamt zufolge seine Regeln, nach denen App-Anbieter auf iPhones und iPads Nutzerdaten für personalisierte Werbung verwenden können. Die deutschen Wettbewerbshüter hatten diese beanstandet.

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Wie das Bundeskartellamt mitteilte, hatte es moniert, dass Apple die Zustimmungs-Abfragen der Datennutzung bei den Nutzern unterschiedlich gestaltet hat, je nachdem ob sie eigene Apps oder Apps von Drittanbietern betreffen. In diesem Zusammenhang hatte das Bundeskartellamt wegen Wettbewerbsbedenken im Juni 2022 ein entsprechendes Verfahren gegen Apple eingeleitet. Apple habe seit Dezember 2025 Verpflichtungszusagen angeboten, um die Wettbewerbsbedenken zu zerstreuen. Diese hat das Bundeskartellamt nach einem Markttest und weiteren Anpassungen "nun für bindend erklärt und das Verfahren abgeschlossen".

Apple habe nach Zustellung der Entscheidung vier Monate Zeit, die zugesagten Änderungen umzusetzen und werde diese vor Implementierung mit den App-Herausgebern testen. Die Zusagen gelten laut Bundeskartellamt für sieben Jahre, sie würden durch einen Monitoring Trustee überwacht. Beim Verfahren haben sich die deutschen Wettbewerbshüter mit anderen europäischen Wettbewerbsbehörden, die zum Teil eigene Verfahren gegen Apple laufen haben, sowie mit der Europäischen Kommission eng abgestimmt, sodass die gefundene Lösung als Blaupause für die Ausgestaltung in anderen EU-Mitgliedsstaaten dienen könne.

Im einzelnen ging es darum, dass die Zustimmung der Nutzerinnen und Nutzer zur Verwendung persönlicher Daten zu Werbezwecken nach den Vorgaben des deutschen und europäischen Datenschutzrechts erforderlich ist und entsprechend abgefragt werden muss. Apple hatte dabei nach Auffassung des Bundeskartellamts die Abfragen durch Drittanbieter bei ihren Apps erschwert im Vergleich zu Apples eigenen Abfragen bei eigenen Apps.

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Apple dürfe aber "die eigenen Angebote dabei nicht besser behandeln als die seiner Wettbewerber", sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts. "Genau darin lag der Kern unserer wettbewerblichen Bedenken. Apple wird die Nutzerabfragen nun deutlich angleichen und den Drittanbietern von Apps mehr Möglichkeiten geben, die erforderlichen Abfragen sinnvoll miteinander zu verbinden."

Kontakt: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/uxd/cbr

(END) Dow Jones Newswires

August 17, 2026 05:44 ET (09:44 GMT)

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