Daldrup und Söhne: Wann kommt die Attacke?
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Die Aktie von Daldrup und Söhne hat in den letzten zwei Monaten eine Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau durchlaufen. Diese schafft Potenzial für die nächste Attacke auf die 30-Euro-Marke.
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Der Bohrspezialist Daldrup und Söhne hat nach noch vorläufigen Zahlen im letzten Jahr bei einer leicht rückläufigen Gesamtleistung - von 54,6 auf 50,8 Mio. Euro - einen kräftigen operativen Ergebnissprung - von 6,9 auf 8,8 Mio. Euro beim EBIT - erwirtschaftet, was einen guten Projektmix, aber auch deutliche Effizienzfortschritte zeigt. Ab dem laufenden Jahr wird ein weiterer Schub aus der Abarbeitung eines mehrjährigen Großauftrags kommen, was aussichtsreiche Perspektiven für das Zahlenwerk schafft.
Aufwärtsdynamik hat zugenommen
Im Nachgang zur Meldung des Großauftrags im Juli 2025 hat die Aktie die Aufwärtsdynamik deutlich beschleunigt und einen neuen mittelfristigen Aufwärtstrendkanal etabliert - bei einem zugleich intakten langfristigen, flacheren Aufwärtstrend seit 2020.
Konsolidierung vor dem Abschluss?
Der Kanal wurde im Januar sogar noch nach oben verlassen, damit war die Aktie im Februar gemessen am Relative-Stärke-Index dann aber deutlich überkauft. Es folgte eine Konsolidierung, die mit einem Doppeltief im März und April eine starke Unterstützungsregion zwischen 20 und 22,50 Euro ausgebildet hat. Das könnte das untere Ende der Konsolidierung markieren. Der RSI ist inzwischen klar neutral und der MACD deutet eine Trendwende nach oben an, allerdings noch ohne Dynamik.
Zwischenhoch im Blick
Kurzfristig ist nun entscheidend, ob die Aktie in der gestarteten Aufwärtsbewegung das Zwischenhoch von Anfang April bei 26,70 Euro überwinden kann. Sollte das überschritten werden, wäre eine zügige Attacke auf die Jahreshöchststände bei mehr als 30 Euro wahrscheinlich. Der Auslöser für dieses Szenario könnte beispielsweise eine Meldung über einen weiteren großen Auftrag sein, der angesichts eines positiven Marktumfelds jederzeit denkbar ist.
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Erstellung am 04.05.26 um 7:49 Uhr.
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