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Fallende Ölpreise stützen nicht nachhaltig: DAX kommt von Kurs auf Rekordhoch wieder ab


Fallende Ölpreise stützen nicht nachhaltig: DAX kommt von Kurs auf Rekordhoch wieder ab

Nachdem es am Morgen dank fallender Ölpreise noch hoch gegangen war, werden Anleger am deutschen Aktienmarkt am Dienstagnachmittag wieder vorsichtiger.

Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

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81.00 USD -1.61 USD -1.95 %

Indizes

25,406.42 EUR 45.39 EUR 0.18 %

Der DAX konnte den XETRA-Haupthandel am Dienstag 0,53 Prozent höher bei 25.496,13 Zählern begehen und nahm anschließend Kurs auf sein Allzeithoch. Im Verlauf werden die Sorgenfalten jedoch wieder größer, sodass der Leitindex inzwischen nur noch an der Nulllinie tendiert.

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Die zur Wochenmitte anstehende Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed und die erwarteten Quartalsberichte weiterer US-Schwergewichte aus dem Techsektor werfen ihre Schatten voraus.

Ölpreise weiter im Rückwärtsgang

Die weiter nachgebenden Energiepreise sorgten am deutschen Aktienmarkt am zweiten Börsentag der Woche nur kurz für Entspannung. Nach dem starken Rücksetzer der Preise für Rohöl und Gas am Vortag geben diese weiter nach. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September fiel zeitweise auf rund 86 US-Dollar. In der vergangenen Woche notierte Brent in der Spitze noch über der Marke von 100 Dollar.

Grund für den starken Preisrückgang ist die Hoffnung, dass die USA und der Iran wieder Verhandlungen über eine Lösung des Nahost-Kriegs aufnehmen könnten. Bis zum Wochenende hatten die Vereinigten Staaten 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte nun jedoch erneut Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen.

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'Old economy' bewegt den DAX

Dem Druck im weltweiten Tech-Sektor, vor allem bei Halbleiterwerten, konnte sich der DAX zunächst entziehen, weil in dem Index Techwerte keine allzu große Rolle spielen. Stattdessen verbuchten Aktien aus der "Old economy", allen voran Autowerte, Kursgewinne nach gut aufgenommenen Quartalszahlen von Mercedes.
Weltweit leiden Aktien mit KI-Bezug unter Sorgen vor wachsender China-Konkurrenz und ausufernden Finanzierungsnotwendigkeiten. Im DAX verlieren am Nachmittag Infineon den Halt. Und auch Siemens Energy, bisher ein Profiteur des hohen Strombedarfs von KI-Rechenzentren, rutscht ans Index-Ende.

Berichtssaison nimmt weiter Fahrt auf

Derweil kommt die Saison der Quartalsbilanzen hierzulande weiter in Fahrt. Am Dienstag öffneten unter anderem Mercedes-Benz und der Software-Anbieter TeamViewer die Bücher. Mercedes kappte dabei nach einem schwachem Quartal die Umsatzprognose, während TeamViewer trotz einem Umsatzrückgang an dieser festhielt.

Einen Blick wert sein dürften auch Aktien mit KI-Bezug. Diese litten im US-Handel sowie in Japan und Südkorea teils deutlich unter Sorgen vor wachsender China-Konkurrenz und ausufernden Finanzierungsnotwendigkeiten.

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DAX-Rekordhoch zuletzt Anfang Juli

Das jüngste Allzeithoch de deutschen Leitindex stammt vom 6. Juli und liegt bei 25.900,10 Indexpunkten. Mit dem Schlusskurs von 25.817,89 Zählern ging der DAX auch auf dem höchsten Stand aller Zeiten an diesem Tag in den Feierabend.

Carolin Ludwig, Melanie Schürmann, Alexandra Hesse, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: Sebastian Kaulitzki / Shutterstock.com, viewimage / Shutterstock.com