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Nach EZB-Zinsentscheid: DAX rutscht letztlich tiefer ins Minus und verliert 25.000er-Marke aus dem Visier


Nach EZB-Zinsentscheid: DAX rutscht letztlich tiefer ins Minus und verliert 25.000er-Marke aus dem Visier

Der DAX wies am Donnerstag Verluste aus. Nach dem EZB-Leitzinsentscheid verschärfte sich der Abwärtsdruck an der Frankfurter Börse noch deutlich.

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Rohstoffe

100.53 USD 6.46 USD 6.87 %

92.32 USD 5.49 USD 6.32 %

Indizes

24,763.12 EUR -392.29 EUR -1.56 %

Am Tag der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank eröffnete der DAX den Tag 0,61 Prozent niedriger bei 24.994,05 Punkten. Am Nachmittag wurde der Abwärtsdruck noch stärker, sodass das Börsenbarometer sich deutlich von der 25.000-Zähler-Marke entfernte. Mit den Abschlägen rutschte der DAX außerdem unter seine 21-Tage-Linie, die derzeit bei 25.086 Zählern verläuft. Schlussendlich ging er 1,56 Prozent tiefer bei 24.763,12 Zählern aus dem Handel.

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EZB-Zinsentscheidung rückt in den Fokus

Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins wie erwartet unverändert gelassen. Nach Einschätzung von Ethenea-Portfoliomanager Jörg Held hat die EZB aktuell keinen Grund zu voreiligen Zügen, Geduld sei derzeit das Gebot der Stunde. Der Fokus richtet sich damit schon jetzt auf die Zinssitzung im September, bei der zahlreiche Ökonomen von einer erneuten Leitzinserhöhung ausgehen.

Ölpreis und US-Bilanzen bremsen die Märkte

Belastend wirkten weiterhin die gestiegenen Ölpreise infolge der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg.
Zusätzlich sorgten die nach US-Börsenschluss veröffentlichten Quartalszahlen großer amerikanischer Unternehmen für Zurückhaltung an den Märkten. Zwar übertraf der Internetkonzern Alphabet mit seinen Geschäftszahlen die Erwartungen der Wall Street, doch die Ankündigung, die Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur weiter zu erhöhen, setzte die Aktie unter Druck. An den asiatischen Börsen profitierten hingegen vor allem Chipwerte von den Entwicklungen.

STMicroelectronics löst Sorgenfalten im Chipsektor aus

Für Unsicherheit sorgten außerdem die Gewinnmitnahmen bei Aktien von Chipherstellern als Reaktion auf einen enttäuschenden Ausblick des Wettbewerbers STMicroelectronics. STMicroelectronics hatte seine zuletzt erfolgsverwöhnten Anleger mit dem Umsatzausblick enttäuscht und die Aktien so auf Talfahrt geschickt, was auch auf die hiesigen Wettbewerber negativ abfärbte.

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Neue DAX-Rekorde zunächst weiter kein Thema

Noch Anfang Juli hatte der deutsche Leitindex an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen immer neue Rekordstände markiert. Das aktuelle Allzeithoch stammt vom 6. Juli und liegt bei 25.900,10 Indexpunkten. Mit dem Schlusskurs vom selben Tag von 25.817,89 Zählern ging der DAX auch auf dem höchsten Stand aller Zeiten in den Feierabend.

Bettina Schneider, Alexandra Hesse, Melanie Schürmann, Evelyn Schmal, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

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