Deutz: Kommt bald der Ausbruch?

06.07.26 12:22 Uhr

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Nach einer monatelangen Seitwärtsbewegung gewinnt die Deutz-Aktie wieder an Dynamik. Starke Quartalszahlen, ein kräftiger Auftragseingang und eine attraktive Bewertung könnten den Weg für einen Ausbruch ebnen.

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Zuletzt war es ruhig geworden um die Deutz-Aktie. Seit mehreren Monaten konsolidiert das Papier in einer Range von etwa 9 bis 11 Euro seitwärts, ohne einen entscheidenden Ausbruch zu schaffen. Mit einem Wochenplus von gut 10 Prozent hat der MDAX-Titel zuletzt aber wieder Aufwärtsmomentum erkennen lassen.

Und das ist fundamental gut begründet, denn im ersten Quartal konnten der Maschinenbauer durchweg starke Zahlen vermelden. Getrieben vom Portfolioumbau hin zu den Bereichen Defense, Energy und Services, aber auch von einer Erholung im Kerngeschäft der Bau- und Landmaschinen, konnten die Kölner den Umsatz im ersten Quartal um 8,4 Prozent auf 530,0 Mio. Euro steigern. Noch deutlich stärker kam das bereinigte EBIT voran, das dank der zunehmenden Wirkung des Kostensenkungsprogramms „Future Fit“ sogar um 45,7 Prozent auf 37,3 Mio. Euro zulegen konnte.

So könnte es durchaus weitergehen, denn der Auftragseingang signalisiert mit einem satten Plus von 41,2 Prozent auf 771 Mio. Euro weiteres kräftiges Wachstum. Darin enthalten waren zwar 145 Mio. Euro Ordervolumen der seit Februar konsolidierten Frerk Aggregatebau, aber auch organisch lag das Auftragsplus bei fast 15 Prozent. Insofern erscheint es durchaus realistisch, dass zumindest die obere Hälfte der Jahresprognose erreicht wird, die einen Korridor von 2,3 bis 2,5 Mrd. Euro beim Umsatz (Vorjahr: 2,04 Mrd. Euro) und von 6,5 bis 8,0 Prozent bei der bereinigten EBIT-Marge (Vorjahr: 5,5 Prozent) vorsieht.

Bis 2030 traut sich das Management sogar eine Margensteigerung auf 10 Prozent zu und setzt dafür die Portfoliotransformation weiter konsequent um. So wurde erst jüngst durch die Übernahme der brasilianischen Maxi Trust Power und eine Kooperation mit der Ingolstädter HDC Solutions die Position im lukrativen Wachstumsmarkt der dezentralen Energieversorgung weiter ausgebaut.

Vor diesem Hintergrund erscheint die Aktie mit einem KGV für 2026 von lediglich 12 weiter moderat bewertet. Das sehen offenbar auch die Analysten so, deren Kursziele für den Motorenbauer inzwischen mehrheitlich bei über 13 Euro liegen. Sollten die Halbjahreszahlen am 6. August den Wachstumstrend bestätigen, könnte die Aktie somit einen nachhaltigen Schub erfahren.

Eine spannende Konstellation zeichnet sich derweil im Chart von clearvise ab. Fundamental ist zudem interessant, wie umfangreich die aktuelle Wachstumsphase noch ausfallen wird: zum Artikel

Sehr ehrgeizig in puncto Wachstum ist die BENO Holding AG, die ihr Portfoliovolumen in den nächsten Jahren mehr als verdreifachen will: zum Artikel

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Erstellung am 06.07.26 um 11:30 Uhr.

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