Elon Musks Raumfahrt

SpaceX markiert Meilenstein bei Raketenstarts


SpaceX markiert Meilenstein bei Raketenstarts

Im vergangenen Jahr konnte das Raumfahrtunternehmen SpaceX 31 erfolgreiche Starts seiner Raketen umsetzen. Ende Juli 2022 brach der Musk-Konzern dann bereits seinen Jahresrekord.

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• Insgesamt bereits 172 Starlink-Starts
• Rekord aus dem Vorjahr gebrochen
• Starlink-Service in weiteren Ländern freigeschaltet

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Große Ziele für SpaceX

Neben dem E-Autobauer Tesla hat Unternehmer Elon Musk seine Finger auch noch bei einigen anderen Unternehmen im Spiel, darunter auch dem Raumfahrtunternehmen SpaceX. Zu den ambitioniertesten Zielen des Musk-Konzerns zählt sicherlich das Starship-Raketenprojekt, das der Menschheit ermöglichen soll, den Mars zu kolonialisieren. Aber auch das Highspeed-Internet-Projekt Starlink wird immer weiter ausgebaut. Insgesamt verbuchte SpaceX bereits 172 Raketenstarts, 134 Ladungen und 110 Rückflüge. Allein im vergangenen Jahr wurden 31 Starts erfolgreich durchgeführt. Und auch für 2022 plant das Unternehmen Großes: Hieß es Anfang des Jahres noch, dass man bis zu 52 Missionen plane, stockte Musk selbst diese Zahl im März via Twitter sogar noch auf. So strebe man nun ganze 60 Missionen für das laufende Jahr an.

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Jahresrekord gebrochen

Ein Zwischenziel auf dem Weg zur 60er-Marke konnte das Raumfahrtunternehmen nun hinter sich lassen. Bereits am 22. Juli brachte SpaceX 46 Starlink-Satelliten in eine erdnahe Umlaufbahn, wie das Unternehmen auf Twitter schrieb. Dabei handelte es sich um die 32. Raummission in diesem Jahr.

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Hierbei kam die zweistufige Falcon 9-Rakete zum Einsatz, die als wiederverwendbar gilt und SpaceX zufolge sowohl Nutzlasten als auch Menschen sicher ins Weltall befördern kann. Durch den Aspekt der Wiederverwendbarkeit können hochpreisige Teile des Flugkörpers außerdem erneut genutzt werden, um nachfolgende Missionen günstiger zu gestalten und damit "die Kosten für den Zugang zum Weltraum" zu senken, so das Unternehmen.

"Gizmodo" zufolge hätte der 32. Start in diesem Jahr bereits einen Tag zuvor, am 21. Juli 2022, stattfinden sollen, wurde aufgrund einer auffälligen Messung im Merlin-Triebwerk der Rakete jedoch nur 46 Sekunden vorher abgesagt und auf den Folgetag verschoben. An diesem kam es dann zu keinen Zwischenfällen.

Starlink nun in weiteren Ländern verfügbar

Mit den zusätzlichen 46 Starlink-Satelliten wurde der Service im Juli in 36 weiteren Ländern freigeschaltet, darunter Luxemburg sowie den Inseln St. Martin und Saint-Barthélemy. Damit dürften sich dem Portal zufolge mittlerweile etwas mehr als 2.660 funktionierende Starlink-Satelliten im Weltall befinden.

Nur zwei Tage später schickte der Musk-Konzern außerdem 53 weitere Starlink-Satelliten in den Himmel. Am 4. August hob dann mit der KPLO-Mission die nächste Falcon 9-Rakete ins Weltall ab - der 34. Start in diesem Jahr.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: SpaceX, Kevork Djansezian/Getty Images

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