Energiekontor: Großer Schaden
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Energiekontor hat morgens mit dem Halbjahresbericht die Gewinnprognose bestätigt, um sie dann abends drastisch zu reduzieren. Ein großer Schaden für die Reputation an der Börse.
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Das erlebt man nicht alle Tage… Gestern Morgen hat Energiekontor mit dem Halbjahresbericht den Ausblick bestätigt: Sofern die anvisierten Fortschritte im zweiten Halbjahr eintreten, wurde weiterhin ein Konzern-Vorsteuergewinn von 40 bis 60 Mio. Euro in 2026 als möglich erachtet. Am Abend folgte dann ad-hoc die Prognoserevision auf nur noch 5 bis 10 Mio. Euro. Im Tagesverlauf habe es wichtige neue Erkenntnisse zu Netzanschlussterminen schottischer Windparks gegeben, die den Schritt notwendig gemacht hätten.
Hinweis wäre wichtig gewesen
Natürlich können neue überraschende Informationen mit großer Tragweite plötzlich kommen – und das auch kurz nach der Veröffentlichung eines Berichts. Aber Energiekontor hätte aus unserer Sicht schon vorher darauf hinweisen können, dass die 40 bis 60 Mio. Euro bei den erhofften Fortschritten möglich sind, dass es aber auch nur 5 bis 10 Mio. Euro werden könnten, wenn es in Schottland Verschiebungen gibt - denn mit Verschiebungen hatte das Unternehmen in den letzten Jahren mehrfach zu kämpfen.
Aktie kein Kauf
So ist nun ein großer Reputationsschaden entstanden. Das Unternehmen wird Zeit brauchen, um den zu reparieren – und bessere Zahlen. Auch auf dem nun deutlich reduzierten Kursniveau ist die Aktie nach unserer Einschätzung vorerst kein Kauf.
Die vollständige Unternehmensmeldung findet sich hier: zum Artikel
Wie viel eine bestätigte Prognose wert ist, zeigt sich erst, wenn die Zahlen sie stützen – bei GESCO tun sie das. Die Mittelstandsholding hat im zweiten Quartal die Dynamisierung geliefert, die ihre Jahresziele voraussetzen: zum Artikel
Auch bei JDC könnte es in Kürze spannend werden. Denn die dort anstehenden Halbjahreszahlen treffen auf eine Aktie, die charttechnisch unmittelbar vor einem wichtigen Kaufsignal steht: zum Artikel
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Erstellung am 14.08.26 um 7:42 Uhr.
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